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Thema: PCF8574 oder ATmega32 als Porterweiterung?!

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    PCF8574 oder ATmega32 als Porterweiterung?!

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    Hallo liebe Forummitglieder,

    Ich habe mal eine Frage. In meinem Roboterprojekt werde ich später für viele Sensoren etc., sehr viele Ports brauchen.
    Bei Reichelt gibt es ein ATmega32 für 3,50 Euro und PCF8574 für 1,70 Euro. Wobei der ATmega32 32 Ports (andere Dinge, ausgeschlossen) und 2 von PCF8574 nur 16 digitale.
    Es stellt sich mir die Frage, ob ich lieber 2 von den ATmegas über den I2C-Bus miteinander verbinden soll oder 1 ATmega mit 2 PCFs.
    Welche Vor- und Nachteile haben die beiden Lösungen? Z.B. wie schwirig wird es sein, von einem ATmega empfangene Sensordaten in den anderen zu transportieren und diese hier von einem Programm auswerten lassen?

    Danke im Voraus.
    Valentin

  2. #2
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    Wobei der ATmega32 32 Ports
    Du musst bedenken, dass du die zwei AVRs ja auch noch über eine Schnittstelle, die auch Pins benötigt, verbinden musst.
    Wenn du das ganze mit TWI machen willst(worauf der PCF8574 hindeutet), dann kannst du dafür natürlich auch einen ATMega32 verwenden, du musst ihn nur entsprechend programmieren. Wie schwierig das ist, hängt davon ab, wieviel Erfahrung du hast.

    Du kannst aber auch Schieberegister verwenden, die dürfte es auch zum Einlesen von Werten geben, allerdings kann ich jetzt leider keinen Namen dazu sagen, aber die dürften deutlich günstiger als die anderen Alternativen sein.

  3. #3
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    Hallo!

    Der vorteil bei der PCF8574 Variante ist einfach, dass man hier nur die Master Seite vom I²C-Bus programmieren muss und nicht auch die Slave-Seite. Zudem bekommt man die PCF in einem SSOP-24 gehäuse, was beim löten gegenüber dem TQFP-gehäuse für ungeübte löter einige vorteile hat.
    Bei der ATmega32 variante muss man wie gesagt auch den I²C Slave programmieren, was ja dank TWI des Megas relativ simpel ist.
    Man hat aber beim ATMega32 den vorteil von einem günstigeren Preis/Pin verhältnis und zudem kann man sensordaten bereits vor dem verschicken verarbeiten und entlastet somit den "Haupt-AVR".

    Ich persönlich würde den ATMega32 verwenden, da ich gerne herausforderungen annehme und ich mir zugleich einige möglichkeiten offen halte.

    MfG

    Schoko
    Warum bekommen Vegetarier immer eine Extrawurst?

  4. #4
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    Ich glaube, ich werde die 2 ATmegas nehmen, weil ich dann vorallem doppelt so viele PWM-Kanäle, ADC-Ports, Speicherplatz etc. habe.
    -Weiß jemand, was die Portbezeichnungen in Klammern bedeuten. Ich meine außer RS232, ISP, I2C, ADC. (Kann wegen mangelnden Kenntnissen in Englisch, den Datenblatt nicht Optimal nutzen).
    -Und wieviel Strom zieht so ein MikroController im Ruhezustand? Also wenn keine Ports belegt sind.

    Welche Lösung würdest du an meiner Stelle bevorzugen, Pascal?

    MfG
    Valentin

  5. #5
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    Weiß jemand, was die Portbezeichnungen in Klammern bedeuten.
    Schau dich mal im Forum/wiki um, da gabs mal was ganz gutes dafür.

    Ich kann dir leider keine Lösung empfehlen, da ich einfach nicht deine Bedingungen, dein Budget, deine Ziele usw. kenne.
    Wenn du allerdings hauptsächlich basteln willst, ist wohl die Lösung mit dem zweiten AVR gut geeignet.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Genau "das" war mein Gedankengang!
    Ich will aber nicht nur durch "Aufgabenteilung" die AVR entlasten, sondern ich will ein AVR vorne und das Andere hinten anbringen. Sodass ich weniger Leitungen benötigen werde. Die 2 AVR werden dann nur durch 2 Leitungen(I2C) miteinander verbunden.

    MfG
    Valentin

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