-         

Ergebnis 1 bis 10 von 10

Thema: AVR Studio 4.12 SP4 + GCC: Linker(?)-Meldung: ".bootloa

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    24.02.2006
    Ort
    3. Planet eines kleinen Sonnensystems in einem Seitenarm der Milchstraße
    Alter
    63
    Beiträge
    622

    AVR Studio 4.12 SP4 + GCC: Linker(?)-Meldung: ".bootloa

    Anzeige

    Hallo,

    nach vielen Jahren reiner Assembler-Programmierung für AVRs (und C für PCs), habe ich jetzt endlich einmal AVR Studio (v. 4.12 SP4) + GCC probiert und kapiere die beim Schritt "Build" erscheinende Meldung (bzw. den unten rot markierten Teil!) nicht:

    ************************************************** *
    avr-objcopy -O ihex -R .eeprom Tacho.elf Tacho.hex
    avr-objcopy -j .eeprom --set-section-flags=.eeprom="alloc,load" --change-section-lma .eeprom=0 -O ihex Tacho.elf Tacho.eep
    avr-objdump -h -S Tacho.elf > Tacho.lss

    AVR Memory Usage
    ----------------
    Device: attiny2313

    Program: 1354 bytes (66.1% Full)
    (.text + .data + [highlight=red:56ce2a9507].bootloader[/highlight:56ce2a9507])
    ************************************************** *

    Eingebunden habe ich nur die Libraries "libm.a" und "libc.a". Der Makefile wird vom AVR Studio generiert.

    Wird hier automatisch ein Bootloader eingebunden? Was genau bedeutet die Zeile mit ".bootloader"? Wo gibt es eine Dokumentation zu den Linker Flags?

    Ich komme mir recht doof vor, die Antworten nicht selbst gefunden zu haben und hoffe auf Hilfe hier.

    Danke!

    Fred

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    26.05.2005
    Ort
    Kaiserslautern
    Beiträge
    794
    Hi,

    Das bedeutet, dass in den 1354 Bytes der Text, die Daten und der Bootloader enthalten sind.

    Gruß, CowZ

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    24.02.2006
    Ort
    3. Planet eines kleinen Sonnensystems in einem Seitenarm der Milchstraße
    Alter
    63
    Beiträge
    622
    Zitat Zitat von CowZ
    Das bedeutet, dass in den 1354 Bytes der Text, die Daten und der Bootloader enthalten sind.
    Danke, CowZ. Welche Möglichkeit gibt es, das automatische Einbinden eines Bootloaders (wo kommt der her?) zu unterdrücken? Ohne "richtige" Bootloader Fuses und genügend Flash scheint ein Bootloader beim Attiny2313 nicht so sinnvoll -- und ich brauche den Speicherplatz!

    Gruß

    Fred

    Ergänzung: Auch in http://www.roboternetz.de/wissen/ind...odegenerierung ist ".bootloader" erwähnt -- aber ich weiß immer noch nicht, wie das Einbinden abzuschalten ist.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
    Registriert seit
    22.05.2005
    Ort
    12°29´ O, 48°38´ N
    Alter
    48
    Beiträge
    2.731
    Hallo fhs,

    das mit der Meldung ist immer so, kommt bei mir auch, ohne das ich etwas mit Bootloader mache, und solange das am Schluss steht:
    Zitat Zitat von Compiler
    Build succeeded with 0 Warnings...
    passt compilermässig alles soweit.
    Fertigen Bootloader gibts sowieso nicht, den muss man selber bauen, es sind nur ein paar Routinen die man einbinden könnte. (includes)

    Du kannst Dir ja das Programm beim übersetzen in Assembler ausgeben lassen, *.lss Datei, dann siehst Du was alles ins Flash kommt.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    24.02.2006
    Ort
    3. Planet eines kleinen Sonnensystems in einem Seitenarm der Milchstraße
    Alter
    63
    Beiträge
    622
    Zitat Zitat von linux_80
    Du kannst Dir ja das Programm beim übersetzen in Assembler ausgeben lassen, *.lss Datei, dann siehst Du was alles ins Flash kommt.
    Klar, danke, linux_80; das Programm läuft einwandfrei.

    Ich habe heute früh eine techn. Anfrage an Atmel geschickt und melde mich hier wieder, wenn Atmel mir erklärt, warum diese ".bootloader" Meldung kommt, obwohl gar kein Bootloader geladen wird.

    Gruß

    Fred

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von SprinterSB
    Registriert seit
    09.06.2005
    Ort
    An der Saar
    Beiträge
    2.801
    Zitat Zitat von fhs
    Welche Möglichkeit gibt es, das automatische Einbinden eines Bootloaders (wo kommt der her?) zu unterdrücken?
    Keine Panik, es wird nix automatisch eingebunden. Du machst ofenbar ein avr-size -C und das ist nun mal die Ausgabe von dem Teil.

    Auf dem Flash landen die Inhalte folgender Sections: .text (dein Programm) .data (Initializer für deine Daten) und .bootloader (in deinem Falle leer).

    Auch wenn die .bootloader-Section leer ist geht sie in die Berechnung der Größe mit ein. Ist dann eben 0.
    Disclaimer: none. Sue me.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    24.02.2006
    Ort
    3. Planet eines kleinen Sonnensystems in einem Seitenarm der Milchstraße
    Alter
    63
    Beiträge
    622
    Hallo,

    vielen Dank für alle Antworten. Hier die Erklärung, die ich von Atmel erhalten habe:

    ****ZITAT Atmel (Fettdruck hinzugefügt)****
    The AVR GCC plugin use external tools from the winavr distribution to print the information about the memory usage on the screen. What you see is not a message from the linker, but from a program called avr-size.exe or avr-mem.sh (winavr version dependent I think).

    It is this program that writes this misleading information about .text + .data +.bootloader. The reason for this is to list up all the sections that may be included in the object file, but it don't check which sections that really exist.

    So, in your case you can ignore this +.bootloader.
    **** ZITATENDE ****


    Das bestätigt voll Eure Darstellung.

    Viele Grüße

    Fred

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    21.10.2005
    Ort
    Erde
    Alter
    50
    Beiträge
    1.195
    Ist es nicht cool, wie kundenfreundlich die Leute bei Atmel sind? Bei anderen Herstellern wartet man Monate auf eine Antwort (weiss ich aus eigener Leidvoller Erfahrung).

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    24.02.2006
    Ort
    3. Planet eines kleinen Sonnensystems in einem Seitenarm der Milchstraße
    Alter
    63
    Beiträge
    622
    Zitat Zitat von ogni42
    Ist es nicht cool, wie kundenfreundlich die Leute bei Atmel sind? Bei anderen Herstellern wartet man Monate auf eine Antwort (weiss ich aus eigener Leidvoller Erfahrung).
    Hallo,

    was technische Anfragen angeht, kann ich das mit einer Ausnahme bestätigen: Bei einer Frage an Atmel (zum Abstand der bonding wires vom MLF Gehäuse [ich wollte das Gehäuse für ein Mikromodell abschleifen]) bin ich trotz mehrerer Anrufe (D und USA) absolut nicht weitergekommen. Musterbeschaffung kann manchmal auch schwierig sein - aber das Problem liegt ja bei den Distributoren und ist nicht spezifisch für Atmel.

    Fragen zum AVR Studio und zu anderen technische Details (z.B. eine Frage im Jahre 1999, wie belastbar der interne Oszillator beim AT90S2313 ist) sind immer innerhalb von 36 Stunden beantwortet worden!

    Gruß

    Fred

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
    Registriert seit
    13.09.2005
    Ort
    am Bodensee
    Beiträge
    217
    Hi,

    das Problem mit Mustern liegt leider DEF. bei Atmel -> Atmel gibt an die Distris Pro Kunde nur noch maximal 10 Muster her .. oder gleich ne VPE (Entgeltlich) .. (ist leider nun seit 2 Monate so)

    Technische fragen werden innerhalb 36h beantwortet geb ich dir recht meist sogar innerhalb 12..

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •