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Thema: Lithium IonenAkku mit AVR

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Lithium IonenAkku mit AVR

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    Hallo,

    habe mir mal einige Posts über die Lithium Ionen Akkus angesehen. Da stand auch drin, dass die Akkus eine eigene Elektronik intregiert haben.

    Folgendes : Bei meinem Moped (alte R80Gs mit 12V Bordnetz) ist der Tageskilometerzähler defekt. Ich weiss nie wann ich tanken muss.Jetzt habe ich mir aus einem Mega8 und drei 7-Segment-Anzeigen einen Kilometerzähler zusammengebaut.
    Problem: Das Bordnetz ist sehr verseucht und beim Ausschalten des Mopeds muss ich den Zählerstand im EEPROM retten.
    Zuerst wolte ich einen Step-Down-Wandler zur Spannungsaufbereitung verwendem, vor dem Atmel ist ein dicker Kondensator geschaltet, damit der Processor die Register noch retten kann.
    Wenn so ein Lithium Ionen Akku eine integrierte Elektronik hat, könnte ich dann nicht so ein Teil aus einem alten Handy ausbauen? Der Akku wird über eine RLC Kombination mit dem Bordnetz verbunden und speist den Mega8?

    Dann könnte ich mir den Step-Down-Wandler und den dicken Elko sparen.

    Oder hab ich hier einen Denkfehler ?

    Gruss

    Wolfgang

  2. #2
    Benutzer Stammmitglied
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    Hi!

    Die interne Elektronik der LiIon Akkus ist nicht zum Laden bestimmt. Ist nur ne Art Sicherung gegen zu hohe Ströme beim Laden und Entladen, oft sind sie auch noch gegen zu hohe Temperaturen abgesichert. Das funktioniert aber leider nicht immer, die Dinger brennen trotzdem abundzu mal ab.

    Bei deinem Plan ist es nur ne Frage der Zeit, bis sich der Akku in Rauch auflöst (maximal Stunden, schätze ich, selbst wenn du den Ladestrom begrenzt).

    Was spricht gegen den Kondensator und das Sichern im Eeprom?

    MfG

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hi,

    weil ich dem Kondensator irgendwie nicht traue. Die Lösung mit dem Akku wäre so schön einfach gewesen.

    Gruss

    Wolfgang

  4. #4
    Benutzer Stammmitglied
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    Hhhmmm,
    mir gefällt die Idee mit dem Elko.

    Als Elektronikleie tät ich ne Drossel nehmen, dahinter den dicken Elko, dann nen 7805 (hängt ja nur der µc dran), dann den µc. Dann noch per Optokoppler nen Power-Good auf einen von den Eingängen um zu sehen, wann man besser die km sichern sollte. Kannst ja die Anzeige mit nem extra 7805 vor dem Elko versorgen. Vom Elko aus überall Dioden hin, wo Strom abfließen könnte. Dem Elko an sich kannst du schon trauen.

    Bei mir versorgen rund 500µf 4 7Segment, nen Mega8515, nen Mega32 und ne RTC für ein paar Zehntelsekunden nach dem Ausschalten mit ausreichend Strom. Im Netzteil könnten aber auch noch ein paar µF stecken...

    Keine Panik

    PS: du könntest natürlich auch nach jedem km sichern. Verlierst dann aber wahrscheinlich 500m im Mittel bei jedem ausschalten. Und du solltest nach jeden paar 1000km die Speicherstelle wechseln, oder kurz vor 100.000 den µc.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hi,

    Danke, die Idee mit der Extraspannung für die 7 Segment Anzeige ist nicht schlecht. Die Segmente kann ich wohl mit einem 7805 versorgen.
    Was den Processor betrifft, so werde ich einen Step-Down-Wandler nehmen, nicht wegen der Leistung, sondern, weil die Spannung neu aufbereitet wird (hoffe ich).
    In diversen BMW/Boxer-Foren wird immer zu einem Step-Down-Wandler geraten, da die meisten riesen Probleme mit Linear-Reglern haben.

    Gruss

    Wolfgang

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