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Thema: Wie 3,3V PICs brennen

  1. #1
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    Wie 3,3V PICs brennen

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    Hallo,

    habe hier ein paar 3,3V Pic liegen/18LF2550). Wie kann ich diesen sicher brennen.
    Als Brenner verwende ich bisher den ICD2 Nachbau von Harald Sattler. Der ist ja aber für 5V ausgelegt.

    Wie macht Ihr das?

    Gruß
    Malte

  2. #2
    Hallo,

    hatte mal einen PIC16LFXXX zu programmieren. Dies ging problemlos mit 5V weil das LF nur die untere Betriebsspannungsgrenze reduziert. In deinem Fall hängt das wohl noch von der äußeren Beschaltung ab, wenn welche vorhanden ist.

    Gruß Jörg

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo Malte,
    der zu brennende PIC kann mit seiner Versorgung vom ICD2 getrennt werden, muß dann aber von woanders versorgt werden:
    MPLAB starten
    # -> Programmer -> Select Programmer -> ICD2 auswählen (ohne PIC und Target; das gibt eine Fehlermeldung)
    # -> Programmer -> Settings .... -> Power target circuit from MPLAB ICD2 (5V Vdd) das Häkchen wegnehmen
    # Target / PIC mit 3,3V versorgen
    # Brennen
    MfG Karl-Heinz
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    @kalledom: Das geht leider bei'm Sattler-Nachbau des ICD2 nicht. Da wird die Versorgungsspannung (die von einem 7805 generiert wird) direkt zu dem µC geschickt. Da bringt das leider nichts, weil der µC im ICD2 keine Möglichkeit hat diesen zu unterbrechen.

    Also, was gehen würde ist, wenn du keine Schaltung hast, sondern nur ein Sockel, dass du 2 Dioden leitend an die Versorgungsspannung bei dem ICD2-Stecker hängst. Damit reduzierst du die Spannung um ungefähr 0,7V pro Diode, was eine Versorgungsspannung von ca. 3,6V bedeuten würde. Ansonsten bleibt dir noch die manuelle Lösung von Kalledoms Idee, Leitung, die den PIC von dem ICD2 versorgen würde auftrennen und selber 3,3V einspeisen.
    Ansonsten, LF bedeutet wirklich nur einen vergrößerten Bereich des µC, in dem es arbeiten kann. Ich hab das Diagramm aus dem Datenblatt angefügt, wo man sehr gut den Arbeitsbereich bei einer gewissen Frequenz ablesen kann.
    MfG
    Mobius
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  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    Hallo,

    vielen Dank für die Antworten.

    Werde es also so machen:

    Alle Programmierleitungen bis auf die 5V anklemmen. Den PIC werde ich extra über 3V3 versorgen.
    Soweit hatte ich mir das auch gedacht, war mit aber nur unsicher ob die
    Leitungen MCLR, PGC und PGD mit 3V3 zurecht kommen oder den PIC mit einer höheren Spannung abschiessen.

    Gruss
    Malte

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Daß der Nachbau da was nicht kann, war mir nicht bekannt.
    Aber es ist richtig, ich habe soeben in einer Übersicht von Microchip gesehen, daß bei allen PIC16Fxxx die Betriebsspannung 4,0...5,5V beträgt und bei allen PIC16LFxxx 2,0...5,5V.
    MfG Karl-Heinz
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  7. #7
    Benutzer Stammmitglied
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    Hallo,

    aber wenn die LF typen Spannungen bis 5,5V vertragen, dann könnte ich doch den ICD direkt anklemmen.

    Außerdem sehe ich gerade das ich nun noch ein Problem habe. Wollte eigentlich meine LF PIC bei 3,3V mit 20Mhz betreiben. Das geht ja laut Diagramm nicht. Sicherer wären 16Mhz.

    Gruß
    Malte

  8. #8
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    Hallo maltejahn!

    Laut Dattenblatt vom PIC18LF2550 soll er mit Spannungen von 2,0 bis 5,5V normal funktionieren. Du kannst den PIC18LF2550 mit 5V Programmer brennen, genauso wie "normalen" PIC18F2550.

    Die max. Frequenzen sind vom Betriebspannung abhängig und die 16MHz gilt für 3V. Du kannst probieren mit 20MHz bei 3,3V, da die Frequenz 16 MHz bei 3V nur als garantierte angegeben ist. Wenn Du ein bischen Glück hast, wird mindestens einer funktionieren.

    MfG

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