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Thema: eagle: layout schlau drucken

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    eagle: layout schlau drucken

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    Hallo Zusammen!

    Ich habe eine zweiseitige Platine. Das Layout habe ich mit Eagle erstellt. Ich möchte dies nun auf eine Folie drucken um es anschliessen optisch auf die Platine zu übertragen. Und zwar so, dass die Leiterbahnen schwarz gedruckt werden. Das Layout soll nun 6 mal (2x3) mal auf die selbe Folie gedruckt werden um mehere Schaltungen mit nur einer Platine herzustellen. Zwischen den einzelnen Layouts brauche ich natürlich ein Abstand, welcher Schwarz sein soll (Ätzmittel sparen).
    Am Schluss muss ich dann natürlich zwei Folien haben. Eine für die obere Seite und eine für die untere, welche natürlich genau aufeinander passen müssen.

    Nur wie kriege ich das am besten hin? Eine Variante wäre das Layout als Bild zu exportieren und anschliessen mit dem Photoschop zusammen zu kopieren. Die ist jedoch relativ aufwändig. Vor allem weil Eagle immer noch einen relativen grossen Rand um das Bild macht, welcher man wegschneiden muss und zwar bein Top- und beim Bottomlayer genau gleich. Und dann muss man sie noch genau gleich verteilen.

    Wie macht ihr das? Gibt es da noch eine bessere Methode? Muss man dazu den CAM-Prozessor vom Eagle einsetzen?


    Und noch etwas weniger wichtiges. Bei dem meisten Drucker stimmt ja der Vorschub nicht ganz exakt, was dazu führt, dass ein Bild in der Längsrichtung (rechtwinklig auf die Walze des Laserdruckers) der Folie verzogen ist. Die andere Richtig (parallel zur Walze) stimmt normalerweise sehr exakt. Daher ist es sicher schlau die längere Seite der Schaltung parallel zu Walze zu nehmen. Da der Drucker aber wahrscheinlich eine mehr oder weniger Abweichung hat, wäre es ja möglich einfach das Bild entsprechen zu verzerren um diesen Fehler zu korrigieren. Wie realisiert ihr dies?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Grüsse cumi

  2. #2
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    Also warum kopierst du dein Layout nicht einfach 6-mal und setzt es neben die anderen??
    Dazwischen machst du halt noch ne "Massefläche".

    >.brd Datei kopieren (damit .brd und .sch nicht mehr konsistent sind)
    >"Group" um die Schaltung (also Layout)
    >"CUT"
    >"PASTE"
    >dies Sechs mal. alle schön nebeneinander platzieren

    Zur Massefläche:
    >"Polygon" um die platine rum ziehen (davor Einstellungen für den Abstand zu den Leiterbahnen usw. (Spacing, Isolation))
    >"Ratsnest"
    Irren ist menschlich. Aber wenn man richtig Mist bauen will, braucht man einen Computer.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Danke F@be für dein Antwort. Grundsätzlich gute Idee, nur leider habe ich nur die freie Version von Eagle und dort kann ich nicht so grosse Platinen herstellen.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Habe nach langer Zeit Eagle wieder vorgeholt, für eine kleine Schaltung. Das Board Layout gemacht und auf Tintenstrahlerfolie gedruckt, nur das Top-Layer. Alles Ok. Platine belichtet und geätzt, Ätzmittel vom August 2008, auch alles Ok, nur....
    Alles was weggeätzt werden sollten blieb, alles was bleiben sollte weg geätzt! Klar, muß invers drucken, aber wie!!!!!!!! Stellt man das in Eagle ein oder muß man am Drucker suchen wo der Inversdruck eingestellt wird?
    Question of a fool to experts!
    MfG

    Hellmut

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Was hast du für ein Platinenmaterial? Du musst was mit negativ-Fotolack erwischt haben... der übliche positiv-Fotolack passt genau zu dem üblichen Eagle-Ausdruck (Leiterbahnen schwarz, Freiflächen weiß).

    Um die Verzerrungen des Druckers auszugleichen, gibt es in Eagle eine Funktion. Im Druckdialog auf "Seite...", dort kannst du Korrekturfaktoren eingeben.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Problem gelöst, Ursache erkannt! Ich dösel habe vergessen die Platine nach dem Belichten zu entwickeln und statt dessen direkt ins Ätzbad gesteckt!
    Man sollte nicht zu spät abends etwas tun womit man sich schon länger nicht mehr beschäftigt hat!
    Beim abendlichen Sparziergang habe ich mich nochmals entspannt mit dem Problem beschäftigt und da kam mir der korrekte Verdacht. Sorry für meine Dummheit und meine Frage, aber vielleicht hilft es ja anderen meine Dummheiten nicht zu wiederholen!
    MfG

    Hellmut

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von drew
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    Hallo cumi,
    ich mach's eigentlich immer gerade anders herum. Ich drucke das Layout einmal aus. Säge meine Platine(n) zurecht und belichte und ätze das dann so oft wie ich's brauche. Die Folie ist ja schließlich auch nicht gerade billig.

    Ich machs sogar so, dass ich erst einen Probeausdruck auf normales Papier drucke und mir dann ein etwas größeres Stück Folie ausschneide und mit Tesafilm auf den Probeausdruck klebe. Dadurch nutze ich die Folie ideal aus. (Ich bin Schwabe!)

    Nachteil von dem ganzen: Du mußt 6x belichten. Das entwickeln und ätzen geht aber wieder in einem.

    Drew


  8. #8
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    Um nochmal aufs Thema zurück zu kommen:

    Ich mach sowas mit Inkscape. Das ist ein kostenloses Vektor-Zeichenprogramm, dass auch PDF's öffnen, importieren und speichern kann.

    Funktioniert so:

    1.
    Mit Eagle jeweils Top- und Bottomlayer einzeln als PDF drucken (Eagle 5.X kann das von sich aus, ansonsten ein Tool, z.B. pdf24 verwenden), TOP Layer Spiegelverkehrt.

    2.
    Dann Inkscape öffnen. Damit die erstellte PDF (z.B. TOP-Layer) importieren und platzieren. die importierte Grafik kann man dann beliebig oft kopieren.

    3.
    Das ganze nochmal mit dem anderen Layer.

    Kleiner Tipp:
    Das aurichten funktioniert am besten über die Koordinaten in der oberen Symbolleiste. Dann muss man nicht ewig mit der maus hin und her schieben - was ziemliches Geduldsspiel ist, bei der geschwindigkeit.. Lässt sich übrigens auch auf cm/mm umstellen.

    Leider ist Inkscape etwas lahm bei PDF-Grafiken, aber so kriegt man alle Layer wie man will auf eine Folie, auch mehrere verschiedene Platinen etc.

    Gruß Jan

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