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Thema: Zahnriemen / -scheiben und minimaler "Anliegewinkel&quo

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Zahnriemen / -scheiben und minimaler "Anliegewinkel&quo

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    Hallo zusammen,
    ich möchte für einen Antrieb Zahnriemen verwenden.
    Nun ist meine Frage: Wie gross muss der Winkel mind. sein, an dem der Riemen an der Scheibe aufliegt?
    Bsp.: bei einer Verbindung von zwei gleichgrossen Scheiben beträgt dieser Winkel pro Scheibe 180Grad. Habe ich mehrere oder verschieden grosse Scheiben, siehts schon anders aus...
    Ausserdem spielt ja die Teilung sicherlich eine Rolle.

    Welche mech. Gefahren kommen auf mich zu, wenn dieser Winkel zu klein wird? (Rutschen ist ja theoretisch erst möglich, wenn der "Anliegewinkel" kleiner der Teilung des Riemens ist, oder?)

    Hintergrund meiner Frage: Ich will mit einer obenliegenden Motorwelle zwei Räder meines Roboters antreiben. Bei einem gleichschenkligen Dreieck hätte ich an jeder Scheibe also 60Grad. Der Motor soll so tief wie möglich runter, dabei leidet dann aber der "Anliegewinkel" noch mehr.

    Gruss
    Bulli

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Felix G
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    Hallo Bulli,

    schau doch mal bei Mädler, da gibt es ein online Berechnungstool für Zahnriemen.
    Das meckert zwar nicht direkt wenn der Zahnriemen nur lose auf einer Scheibe aufliegt,
    aber es zeigt eine "Sicherheit" an (die in diesem Fall zu 0 wird).

    Bei den Details kriegst du dann sogar die maximal zulässige Leistung für jede Scheibe angezeigt.
    (sofern die Angaben zum verwendeten Zahnriementyp etc. korrekt sind)

    Gruß,
    Felix
    So viele Treppen und so wenig Zeit!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hi,
    Wie gross muss der Winkel mind. sein, an dem der Riemen an der Scheibe aufliegt?
    Für die Größe des Umschlingungswinkels gibt es keine allgemeingültige Antwort, hängt eben auch von den Lasten, der erwarteten Lebensdauer, usw. ab. Nur ein Zahn im Eingriff ist sicher sehr wenig, die Gefahr des Überspringens ist durchaus gegeben.
    Notfalls muß man eben noch eine glatte Umlenkrolle, die auf dem Riemenrücken läuft, einführen. Hätte auch den Vorteil, daß man den Riemen spannan kann, ohne die Abstände der anderen Achsen verändern zu müssen.
    Hier noch ein Link zu einer technischen Information von Conti mit Dimensionierungsgrundlagen.
    http://www.contitech.de/ct/contitech...odrive_d_e.pdf
    Gruss, Uli

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