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Thema: Steruerzeichen und Daten seriell versenden

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Steruerzeichen und Daten seriell versenden

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    Hi, hab nen kleines Problem:

    Ich möchte Daten über die serielle Schnittstelle versenden, das funktioniert auch prinzipiell. Jedoch Folgendes:

    Ich möchte Daten senden, in denen aber auch die ersten 32 Ascii-Befehle, die Steuerzeichen, vorkommen.

    Ich wollte also Daten senden, und mit EOT (04) signalisieren, dass die Übertragung zuende ist. Sobald aber Daten gesendet wurden, in denen 04 vorkommt wird die Übertragung logischerweise unterbrochen.

    Ich habe es vorübergehend dann so gelöst, dass ich jede Übertragung auf 40 Bytes länge aufgeblasen hab. Mit der fixen Länge kann der Empfänger dann leicht die Bytes zählen und weiss wann die Übertragung zuende ist.
    Das funktioniert zwar, aber ist verschwenderisch und umständlich, wenn ich z.B. manche Daten habe, die nur aus 2 Bytes bestehen.

    Hmm, jetzt hab ich ziemlich viel geschrieben zu einem relativ einfachen Problem - da hat sicher einer eine Lösung wie man sowas aufbau, im Forum hab ich mich natürlich schon umgesehen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,
    da gibts die Möglichkeiten,
    entweder vermeiden, das Steuerzeichen anderswo vorkommen,

    oder die Befehle anders aufbauen, sodass ein enthaltenes Steuerzeichen hier nicht als solches erkannt wird, (etwa wie bei ESC-Codes)

    oder eine Befehlesfolge die angibt, das jetzt x Byte an Binärdaten kommen, die nicht anderweitig ausgewertet werden dürfen.

    Da gibts bestimmt schon einige Protokolle dafür.

  3. #3
    Super-Moderator Robotik Visionär Avatar von PicNick
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    Sehr einfach ist es, grundsätzlich zu Beginn immer erst die Datenlänge zu senden.
    Andere Variante ist "Byte-Stuffing":
    http://www.roboternetz.de/wissen/ind...#Byte-Stuffing
    mfg robert
    Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Möglichkeit 1 scheidet aus, weil ich das nicht vermeiden kann.

    Möglichkeit 2; Versteh ich das richtig so: Ein Byte senden, das als "escape-zeichen" dient. Also müsste ich von den 255 möglichen aber wieder eins einsparen (als dieses Escape-Zeichen) - oder wars anders gemeint?

    Möglichkeit 3 gefällt mir am besten wenn ich möglichkeit 2 so richtig verstanden hab - eigentlich so simpel, das ich da gar nicht draufkam...

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Bei mir wird bei der Kommunikation zwischen µC und PC zum Setzten von Parametern oder Auslesen von Werten ein Kommando-Buchstabe mit nachfolgenden Ziffern nur als ASCII-Zeichen übertragen. Jeder Befehl / Befehlszeile endet mit Return und LineFeed. Das LineFeed wird komplett ignoriert, nach Return wird das Kommando ausgewertet, überprüft und entsprechend reagiert.
    Damit kann ich über einfache Terminal-Programme mit dem jeweiligen µC kommunizieren oder ihn steuern.
    Beispiele (MOBS-Kommandos): http://www.domnick-elektronik.de/projekte.htm#MOBS
    Kommando-Auswertung in Assembler: http://www.domnick-elektronik.de/picasm.htm#CmdRout
    MfG Karl-Heinz
    HobbyElektronik hier klicken ....

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Aha - Möglichkeit 2 von vorhin ist also vergleichbar mit PicNick's "Byte Stuffing"...

    bei kalledom wird demnach LF (10) verwendet, kann ich aber nicht nehmen, weil wie schon gesagt nicht vermeiden kann, dass mal irgendwo in den Daten die 10 vorkommt.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Man darf natürlich nicht jedes Byte das ankommt grundsätzlich als Befehl auswerten,
    der Empfänger muss wissen, ist gerade der Befehlsmodus, oder der Datenmodus.
    Dann kann auch durchaus ein Zeichen, das zum Befehlscode ausgewählt wurde in den Daten vorkommen.

    Siehe zB. ESC-Codes für Drucker.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo BlooD!

    Für Dich würde am besten die Lösung vom PickNick: immer als erstes Byte die Anzahl der nachkommenden Databytes zu senden. Der Empfänger kann sich die Anzahl der Datenbytes abspeichern und bis soviel zählen. Dann sind alle 256 Werte für Daten zulässig. Nachteil ist, dass über 255 Databytes in mehreren Blöcken und bei einem Databyte 2 Bytes geschickt werden müssen. Einzelnes Byte 00 kann dafür aber als Befehl angewendet werden.

    MfG

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    @PICture:
    Soweit waren meine Gedanken auch schon, glaube das ist die beste Lösung.
    Kommen aber wieder zwei neue Fragen auf:
    Kann ich nicht mehr als 255 Bytes auf einmal übertragen?
    Was verstehst du unter "Databyte"?

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Du kannst mehr als 255 Bytes übertragen, aber in mehreren Blöcken. Das wird z.B. für 300 Bytes so aussehen:

    255 Anzahl
    1.Databyte (Zeichen)
    2.Databyte
    ................
    254.Databyte
    255.Databyte
    45 Anzahl
    256.Databyte
    257.Databyte
    ..................
    299.Databyte
    300.Databyte

    Als Databyte verstehe ich biliebiger Wert 0...255.

    Du kannst auch mehr Bytes, aber immer gleiche Menge, fürs Definieren der Anzahl der nachfolgender Databytes anwenden. Z.B. bei 3 Bytes kannst Du 1...16 KB auf einmal übertragen.

    MfG

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