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Thema: Elektromagnet

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Elektromagnet

    Hallo Leute,
    ich möchte auf möglichst kleinem Raum einen möglichst starken Elektromagneten für Wirbelstrombremsen bauen. Jetzt habe ich die Frage an euch: Wie berechne ich die Länge bzw. die Dicke (Durchmesser) des Drahtes den ich verwenden muss?

    Noch eineige Technische Daten:
    Spannung 7,2 V
    Stromstärke 3A - 4A


    Tschüss und Danke Sebastian


  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Entscheidend für die benötigte Dicke des Drahtes ist immer die Stromstärke.
    Wenn Du ne Formelsammlung zur Hand hast: Da sollte es drin stehen.
    Die Genaue Formel kenne ich jetzt zwar auch nicht, aber ich richte mich dann halt immer am normalen Stromkabel (1,5mm² / 16A). Also bei 4Ampre sollte ein viertel davon genügen (so 0,4mm²).

    Evtl. ist das bei Spulen ein bischen anders (ich denke da z.B. an die üblichen Kabeltrommeln, da darf man zusammengerollt nur mit 1000W belasten, im abgewickelten Zustand aber mit ca. 3000W).
    -----
    Ist der Elektromagnet aber wirklich so stark ?
    Der hat doch nur 20-30Watt !
    Spinoza sagt (epist.62), daß der durch einen Stoß in die Luft fliegende Stein, wenn er Bewußtseyn hätte, meinen würde, aus seinem eigenen Willen zu fliegen. Schopenhauer

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Die Dicke des Drates hängt auch immer vom Material des Drahtes ab!!!
    [scroll:3114994c14]http://www.free-webspace.biz/c-control/[/scroll:3114994c14]

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Meinte, der Strom, die durch den Draht fließen kann, ist sowohl abhängig von dem DRuchmesser, als auch von dem Material.

    Deshalb kann man den Strom auch aufgrund des Widerstandes in eimem leiter berechnen.

    Weiß allerdings nicht mehr wie das geht.

    Musst du mal Googeln, es gibt Tabellen für so was.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    War alles bezogen auf Kupfer.
    Was andere wird ja eher selten verwendet.
    Spinoza sagt (epist.62), daß der durch einen Stoß in die Luft fliegende Stein, wenn er Bewußtseyn hätte, meinen würde, aus seinem eigenen Willen zu fliegen. Schopenhauer

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Die Dicke des Drahtes wirkt sich auf dessen (Gleichstrom-)Widerstand aus(für verschiedene Typen normalerweise in "Ohm je Meter" angegeben).
    Dieser wirkt sich auf den Spannungsabfall, den deine Spule hat, aus:
    U=R*I also 1 Ohm z.B. macht bei 4A 4V Abfall. Der Widestand sollte also klein Sein.
    P=U*I ergibt die Verlustleistung. Bei 1 Ohm also z.B. 4A*4V=16 Watt
    Angaben zur Berechnung sind also:
    1. Wieviel Spannung darf an der Spule verloren gehen.
    2. Wieviel Leistung darf die Spule aufnehmen(also wieviel Abwärme kriegst du abgeleitet ohne das Ding zu überhitzen).
    3. Wie lang ist der Draht(Anzahl der Wicklungen und Typ des Kerns)
    it works best if you plug it (aus leidvoller Erfahrung)

  7. #7
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Einen Punkt sollte man noch betrachten, den magnetischen Schluß bzw. den Luftspalt. Der bestimmt, wie groß der magnetische Fluß aufgrund der magnetischen Feldstärke wird.
    Wenn die Kofiguration mit den magnetischen Feldlinien klar ist, kann man den verfügbaren Wickelraum bestimmen, in Querschnittsfläche und mittlerer Windungslänge.
    Der Draht ist dann bei n Windungen n mal so lang wie die mittlere Windungslänge und hat eine Querschnittsfläche die der Wicklungsfläche mal Kupferfüllfaktor durch n entspricht.
    Am besten eine Beispielrechung durchführen und Widerstandswert bestimmen, gefordert sind ja etwa 2 Ohm.

    Es ist wirklich ganz entscheidend wie breit der Luftspalt ist, bei halbem Luftspalt reicht fast schon der halbe Strom.
    Manfred

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