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Thema: Blei-Gel-Akku Ladezustand erkennen

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Blei-Gel-Akku Ladezustand erkennen

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    wollt mal wissen woran man bei einem Blei-Gel-Akku den LAdezustand erkennen kann, damit ich ihn nicht zu tief entlade

    sinkt die Spannung?

    hat vielleicht sogar jemand nen fertigen Schaltplan für die Erkennung?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Die Spannung ist von der Last, von der Temperatur und vom Ladezustand abhängig.
    Wenn du es sehr einfach haben willst, misst du nur die Spannung, etwa 12,6 Volt heißt Akku ist voll, etwa ab 11 Volt sollte Schluss sein, sonst geht der Akku kaputt (die Dinger mögen keine tiefen Entladungen)
    Die Abhängigkeit der Spannung von der Temperatur könnte man einfach messen. (Heizung/Kühlschrank + Temperaturfühler), ist aber zeitaufwendig... Vielleicht lässt sich da was ergooglen?
    Die Abhängigkeit der Spannung von der Stromentnahme dürfte schwierig werden. Müsste man wahrscheinlich mit ner Lookup-Tabelle lösen, da die Spannung bei leereren Ladezuständen schneller einbricht.

    Mehr fällt mir nicht ein.

    MfG

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    hmm, weis vielleicht jemand ob die Spannung stark von der Temperatur abhängt?
    sonst würde ja ein Operationsverstäkrer reichen, der einfach eine LED einschaltet o.ä.

  4. #4
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    Der Temperaturkoeffizient ist negativ, wenn ich mich richtig erinnere. Das war unbedingt zu berücksichtigen z.B. bei elektronischen Ladereglern für Motorräder und Autos.
    Nur eine Teilentladung vorzunehmen, gelingt am Besten mit der Ermittlung der entnommenen Kapazität via Strommessung und Aufsummierung in kurzen Zeitintevallen. Ab und Zu muß man aber auch die Klemmenspannung des 20grd Celsius temperierten Akku mit der orginal-Kurve (sofern man die hat) vergleichen, um Kapazitätsverluste zu erkennen und auszugleichen.
    Auch die Messung des Akkuinnenwiderstandes mit einer Wechselstrommessung gibt Aufschluß über des Ladezustand (und die Alterung).

    Ist in Deinem Falle aber sinnloser Aufwand, wenn die Akkus so billig sind.
    Eine einfache Unterspannungsabschaltung genügt.

    Blackbird

  5. #5
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    bei wieviel ist die Spannung von nem 12V Blei-Gel-Akku denn ca. bei der Hälfte?

    und hat jemand ne Schaltung wie man sowas auch ohne IC mit Transistoren hinbekommt?
    (wüde mich mal interessieren)

  6. #6
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    von der HP von Excide (http://www.exide-automotive.de/produkte/gel/tipps6.html):

    Ruhespannung in V Ladezustand in %

    > 12,8 100
    12,55 75
    12,3 50
    12,2 25
    < 12,0 0

    Blackbird

  7. #7
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    ah gut, danke

    wie muss denn so ne Schaltung aussehen?
    ich steck einfach + von der Batterie an den nichtinvertierenden eingang vom OP,
    aber was mach ich an den invertierenden eingang (Referenz), damit dort genau 12,3V sind?
    immerhin muss ich die Spannung für den invertierenden eingang ja auch aus dem gleichen Akku beziehen, die schwankt also mit

  8. #8
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    An den einen Eingang ne Referenz (z.B. 5 Volt), an den anderen Eingang nen Spannungsteiler, der bei der Eingangsspannung, bei der der OpAmp umschalten soll, ne Ausgangsspannung (also die Spannung zwischen den beiden Widerständen) von 5 Volt ausgibt.
    Dann noch nen Widerstand (sehr groß, 1MOhm? Vielleicht auch mehr) vom Ausgang des OpAmps zum positiven Eingang, (=> Schmitt-Trigger) sonst wird das wahrscheinlich im Bereich der Abschaltspannung fröhlich oszillieren. (Spannung zu tief -> Last wird abgeschaltet -> Spannung steigt wieder -> Last wird wieder eingeschaltet usw.)
    Dann alles nochmal in ner Schaltungssimulation ausprobieren und schauen ob alles einigermaßen passt (Ein- und Ausschaltschwelle)

    Ne einfachere Lösung ist mir bisher leider nicht eingefallen, ich bau gerade was ähnliches.

    MfG

  9. #9
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    hmm, die Spannungsteiler formel ist ja:
    Ua = Ue * R2 / R1 + R2

    das wär dann bei mir:
    5 = 12,3 * R2 / R1 + R2

    das heist es gibt mehrere Möglichkeiten, wenn man einen Widerstand einsetzt, kann man den passenden anderen ausrechnen , mit dem man dann auf 5V käm

    wie macht man das nun am besten?
    so lang durchprobieren, bis ich Werte bekom, die möglichst Nahe an einem Standardwert sind?
    oder gibts da nen Trick?

  10. #10
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    Ich hab einfach für den unteren (also den nach 0V) nen festen Wert genommen, z.B. 10kOhm. Dann den zweiten berechnet, den Wert genommen der der nächste darunter war. Da der dann nen bisschen zu klein ist, kommt noch einer dazu in Reihe, dadurch ergibt sich dann mit ausreichender Genauigkeit der passende Wert. Dazu noch nen Trimmpoti (was mit 25 Umdrehungen, sonst stellt man sich da nen Wolf ), welches mindestens 1% vom größeren Widerstand des Spannungsteilers besitzt. Also z.B. wenn du 100kOhm und 150kOhm hast nimmste nen Poti mit 1,5KOhm. Gibt's aber wahrscheinlich nicht, deshalb nimmste 2,2kOhm. Oder 2kOhm? Ich bin mir gerade nicht sicher mit welchen Widerständen es die gibt.

    MfG

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