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Thema: Spannungstest

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Spannungstest

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    Hi,

    da ich den einen Teil meines neuen Moduls jetzt fertig habe (Siehe dieser Thread), habe ich eine Frage, wie ich den anderen realisieren soll.

    Es geht um eine Spannungsüberprüfung. Eine LED soll leuchten, wenn die Spannung zwischen 4,5 und 5,5V liegt. Es wäre toll, wenn ich eure Lösung verstehen kann und das ganze dann auf 12V umstellen kann

    Könnte man das ganze mit zwei Zenerdioden aufbauen? (Siehe Anhang)

    Gruß, CowZ
    edit: Zenerdioden richtig rum...
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken vtest_191.gif  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hum, mal nur so eine Frage in den Raum, sollten beide Z-Dioden nicht verkehrt eingesetzt sein? Weil ja dann D1 durchsteuern (avalache-Effekt) bei 4,5V würde (LED fangt an zu leuchten) und D2 dann erst zu leiten beginnt, wenn die Spannung über 5,5V steigt. So arbeiten sie doch nur als einfache Dioden, oder hab ich da was grundlegendes übersehen!?

    Halt nur so ein Gedanke, bin mir auch nciht wirklich sicher (ist schon ein wenig zu spät ^^)
    MfG
    Mobius

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Äh.. ups.. Ja.. Ansich..

    Ja, also an alle: Die Zener-Dioden bitte genau anders rum sehen

    Danke (dummer Fehler... ich und Dioden... das klappt irgendwie nie..)

    Gruß, CowZ

    edit: hab's oben mal verbessert...

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Wenn bei der Schaltung eine Spannung > 5,5V angelegt wird, wird die untere Z-Diode zwar leitend, aber nur soweit, dass die Spannung gerade noch 5,5V beträgt.
    In diesem Fall leuchtet die LED also weiterhin.

    Bei der unteren Schaltschwelle müsstest du außerdem die Flussspannung der LED (je nach Farbe unterschiedlich) berücksichtigen und die obere Z-Diode entsprechend verkleinern.

    Ich würd's lieber mit nem Fensterkomparator lösen, siehe www.elektronik-kompendium.de unter Schaltungstechnik/OpAmp.

    MfG

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Tu was Dennis sagt Nee im Ernst: die Schaltung da oben tut Folgendes (und die Z-Dioden sind, wenn das Plus links der Eingang für die zu überwachende Spannung sein soll doch richtig gepolt!): bei einer roten LED wird diese ab ca. 6,3V anfangen zu glimmen, dann immer heller werden und bei etwas mehr als 10V brennen dann die Z-Dioden ab, weil der Strom durch sie nicht begrenzt wird. Z-Dioden sind relativ ungenau und haben keine so wirklich steile Kennlinie. Mit einem Fensterkomparator bist Du richtig bedient.

  6. #6
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    Wenn du dann noch ein NOR dahinterschaltest, hast du am Ausgang übrigens nen High-Pegel wenn die Spannung zwischen 4,5 Volt und 5,5 Volt liegt.

    Ein OR macht genau das Gegenteil, dann hast du Low-Pegel wenn das Signal in dem Bereich liegt. Wenn du dann die LED gegen Vcc schaltest (mit Vorwiderstand natürlich), leuchtet die LED wenn die Spannung sich in dem Bereich befindet.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ein NOR kann natürlich wie jede logische Funktion auch anders als durch ein entsprechendes IC mit Gattern drin realisiert werden. Wenn Du zB zwei Komparatoren mit offenem Kollektor (LM393) benutzt und die Schwellen so legst, dass einer seinen Ausgang auf low zieht, wenn die Spannung unter 4.5V ist und der andere dies tut, wenn sie über 5.5V steigt, dann die beiden Ausgänge zusammenschaltest und daran zum einen die LED nach Masse und den LED-Vorwiderstand nach Plus schaltest, hast Du eine Nicht-Oder-Verknüpfung realisiert: wenn Komparator 1 ODER 2 aktiv ist (=low) dann ziehe der LED den Strom ab, so dass sie NICHT leuchtet.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hi,

    das mit dem Fensterkomparator sieht echt gut aus

    Ich habe nur noch nicht raus, wie ich die Widerstände dimensionieren soll... (erstmal für 4,5V - 5,5V)

    edit: Das ganze funktioniert doch auch, wenn ich die Versorgungsspannung messe, oder? Also nicht, dass der Komparator genau 5V haben muss um das zu messen

    Gruß CowZ

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    "Das ganze funktioniert doch auch, wenn ich die Versorgungsspannung messe, oder?"

    Wenn man den Komparator mit der zu messenden Spannung beteibt, muss man nen paar Sachen beachten.
    1. Müssen die Vergleichsspannungen (Urefo und Urefu) konstant sein, nämlich 4,5 Volt und 5,5 Volt. Dazu braucht man ne höhere Spannung :\
    2. Der Opamp müsste einer sein, der Eingangsspannungen verkraftet, die über der Versorgungsspannung liegen, da er sonst bei niedrigen Versorgungsspannungen zerstört werden könnte oder zumindest nicht mehr richtig misst.

    Besser wäre es, wenn du ne separate Versorgungsspannung von mindestens 6 Volt dafür hättest.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Ja, ok, so was habe ich schon befürchtet

    Sieht dann eher schlecht aus... Naja, schade, dann lass ich das Feature wohl weg

    Gruß, CowZ

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