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Thema: Schaltung für einen Strombegrenzer

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Schaltung für einen Strombegrenzer

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    Hi!

    Ich habe eine Schaltung mit 2 L293D aufgebaut.
    Die Spannung für die Motoren soll direkt von einem Bleiakku geliefert werden.
    Möchte allerdings die Stromstärke nicht über die 600mA kommen lassen, deswegen benötige ich eine Regelschaltung, die max. 600mA liefert.

    Kann mir da jemand weiterhelfen?

    MfG

    Batti

  2. #2
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Unter den folgenden Links werden Schaltungen zur Strombegrenzung angegeben.

    Diskreter konventioneller Aufbau mit Transistoren.
    http://www.elektronik-kompendium.de/...lt/0204132.htm

    Originelle Prinzipschaltung mit 5V Spannungsreglern. Für die praktische Realisierung sollte man Schaltungen für niedriegeren Spannungsabfall einsetzen.
    http://hobby-basteln.online.de/bastel/bastel01.htm
    Manfred

  3. #3
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    Man kann es aber auch mit nem Wiederstand machen, ist nur halt nicht grad verlustfrei.
    Back on the road again...

    Falls ihr wissen wollt, was ich so in meiner roboterfreien Zeit gertieben hab: www.plasmaniac.de.vu

  4. #4
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    @Manf: Die Schaltung aus deinem ersten Link will mir nicht so recht einleuchten: Damit überhaupt ein Strom fließen kann, muss V1 bei keiner/geringer Last durchsteuern. Die Eingangsspannung muss daher wohl um Ube von V1 größer sein als die Durchbruchspannung der Z-Diode(sonst läge ja kein Ausreichend negatives Potential an der Basis von V1).
    Schaltet jetzt V2 durch, weil der Spannungsabfall an Rm größer als Ube von V2 ist, kann der die Spannung an der Basis von V1 doch höchstens auf die Spannung hinter Rm "hochziehen". Wieso sperrt dann der Transistor V1 den restlichen Strom? Müssen das irgendwie bestimmte Transistoren sein (mit höherer Spannung Ube von V1)?
    it works best if you plug it (aus leidvoller Erfahrung)

  5. #5
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Bei kleiner Last alles richtig beschrieben.

    Bei zunehendem Laststrom, kleinerem R2, steigt der Spannungsabfall an Rm bis V2 leitend wird. Wenn V2 leitend wird, dann nimmt auch bei weiterer Stromanforderung der Basisstrom von V1 nicht mehr zu (er nimmt aber auch nicht ab) V2 schafft alles von der Basis von V1 weg, was den Spannungsabfall an Rm größer macht als die Schwellspannung von V2.
    Der Arbeitspunkt ist dann stabil mit begrenztem Ausgangsstrom.
    Manfred

    Ich sehe gerade ich habe wie üblich für die erste Näherung die Stromverstärkung von V1 als ausreichend hoch angenommen. Es fließt in den Ausgang außer der Schwellspannung geteilt durch Rm auch noch der Strom U~ - Ubat geteilt durch R1. Wobei davon wieder der Basistrom von V1 abgezogen wird.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    V2 schafft alles von der Basis von V1 weg, was den Spannungsabfall an Rm größer macht als die Schwellspannung von V2.
    Dann steigt die Spannung an der Z-Diode an(auf U~ - 0,7V). Die Kennlinie für den Strom eine Z-Diode ist oberhalb von UZ(und wenn V1 durchschaltet, ist U~ - 0,7V > UZ) sehr steil. Muss man da eine sehr belastbare Diode nehmen (oder wodurch wird dieser Strom begrenzt?)?
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Gottfreak
    V2 schafft alles von der Basis von V1 weg, was den Spannungsabfall an Rm größer macht als die Schwellspannung von V2.
    Dann steigt die Spannung an der Z-Diode an(auf U~ - 0,7V). Die Kennlinie für den Strom eine Z-Diode ist oberhalb von UZ(und wenn V1 durchschaltet, ist U~ - 0,7V > UZ) sehr steil. Muss man da eine sehr belastbare Diode nehmen (oder wodurch wird dieser Strom begrenzt?)?
    Andersrum: wenn V2 leitet dann geht die Spannung an der Zehenderdiode runter, der Spannungsabfall an R1 steigt, Uz fällt, durch die Z-Diode fließt bald nichts mehr. Die Spannung an R2 ist ja auch klein wenn R2 klein ist und der Strom in die Begrenzung geht.
    Manfred

  8. #8
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    V2 schafft alles von der Basis von V1 weg, was den Spannungsabfall an Rm größer macht als die Schwellspannung von V2.
    V1 scheint mir in der Schaltung ein PNP-Transistor zu sein.
    V2 müsste also das negative Potential an der Basis (gegenüber dem Emitter) ausräumen.
    Andersrum: wenn V2 leitet dann geht die Spannung an der Zehenderdiode runter, der Spannungsabfall an R1 steigt, Uz fällt, durch die Z-Diode fließt bald nichts mehr.
    Die Spannung an der Z-Diode ist doch die gleiche wie an der Basis von V1. Wenn die fällt, müsste V1 weiter durchsteuern. Der Spannungsabfall an R1 ist die Spannung Ube von V1.
    Wo ist mein Denkfehler?
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  9. #9
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    Ich glaube es ist zunächst die Grundkonfiguration aus den Elementen R1 V1 R2 ist zu bertrachten.
    Da bekommt der V1 (der npn ist) an der Basis genug Strom damit er dem Widerstand R2 jede Spannung bis U~ liefern kann.

    Dann kommt die Z-Diode ins Spiel. Sie erlaubt dem Widerstand R1 nicht, die Spannung an der Basis von V1 über Uz steigen zu lassen. Damit haben wir die Spannungsquelle.

    Jetzt wird der Stom gemessen und Rm wird eingesetzt. Steigt die Spannung an Rm über die Schwellspannung von V2, der jetzt rein kommt, dann leitet V2 jede weitere Spannungserhöhung an Rm ab indem er V1 den Basisstrom wegnimmt und an den Verbraucher direkt gibt.

    Jetzt haben wir eine Reihenfolge im Ausbau der Funktionalität.

    Von vorne, wie weit geht's?
    Manfred

  10. #10
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    jetzt hab' ich's! Ich hatte V1 als PNP-Transistor fehlinterpretiert. Folglich kam in meiner Anschauung der Basisstrom über die Z-Diode und Ube von V1 war die Spannung an R1.

    Danke
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