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Thema: Umsetzer E-Gitarre -> PC Soundkarte

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Umsetzer E-Gitarre -> PC Soundkarte

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    Hi Leute,

    mal 'ne Aufwandsabschätzung:
    da die professionellen Teile alle recht teuer sind (auch die für Einsteiger), bin ich am Überlegen, so'n Ding selber zu bauen. Also ein Gerät, das die E-Gitarre mit Strom versorgt und gleichzeitig die von ihr erzeugten Klänge als LineIn-verträgliches Signal ausgibt.

    Da ich Anfänger bin, lege ich auf 100% sauberen Top-Klang noch nicht solch großen Wert, wie ein Profi das wohl tun würde. Aber es sollte schon brauchbar klingen.

    Was brauch ich noch(außer Geduld, Genius und Wahnsinn)?

    Danke

    Gruß,
    Hendrik

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Vitis
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    am einfachsten einen schaltplan?
    Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo Hendrik,
    eigentlich brauchst Du doch nur, wie alle Gitarren mit elektrischem Anschluß , diesen 'Tonabnehmer', PicUp oder wie sich diese 'Spule' nennt. Abgeschirmtes Kabel dran und in den Mikrofon-Eingang eingesteckt; da sollte dann was zu hören (sehen ?) sein.
    MfG Karl-Heinz
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ja,so einfach ist das leider nicht.

    Nn Gitarre am Mikrofoneingang klingt auf Deutsch gesagt etwas Fäkal.(Hehehe)
    Der Grund ist der das erst der passende Verstärker das Signal so formt wie man es von E-Gitarren gewohnt ist.
    Das ist ähnlich wie bei der RIAA-Entzerrung.
    Über den Glaubenskrieg zwischen Röhren-,Transistor- und digitalverstärker und den dazugehöhrigen Röhren- und nicht Röhrennachbildungen lasse ich mich aber jetzt nicht aus weils nix zum Thema tut.

    Ein passender Gitarrenverstärker ist natürlich das richtige aber für den Anfang reicht auch ein kleiner Vorsatz der die nötige Arbeit abnimmt.
    Damit hat man erstmal Klang und der Verstärker nebst Boxen leben auch etwas länger.

    Irgendwo in der Elektor oder ner anderen Zeitschrifft war mal ne Anleitung mit Plan dafür (Kleine schaltung,nix besonderes).
    Im Web sollte sich auch noch was dazu finden.

    Bevor einer Fragt:

    Nein ich spiele keine Gitarre,ich repariere nur ab und an den Krempel.(Vornehmlich Röhrenverstärker weil einige Pappnasen das mit dem "Vorsichtig absetzen" und "Abkühlen vor dem Transport" nicht gebacken bekommen.
    Gruß
    Ratber

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ne Gitarre am Mikrofoneingang klingt auf Deutsch gesagt etwas Fäkal.(Hehehe)
    Ich stimme Ratber in dem Moment zu, wenn dieser Tonabnehmer auch wie ein Mikrofon behandelt, also linear verstärkt wird.
    Wenn ich aber bei meinem uralten Programm zur Musikaufzeichnung über die Soundkarte sehe, was da mit einem Equalizer und sonstigen Reglern und Schaltern alles eingestellt werden kann, wird da sicher auch was bei sein, daß die Gitarre nach etwas klingt.
    Der Mikrofoneingang war eigentlich von mir wegen des Pegels gemeint, der bei dem Gitarren-Tonabnehmer ähnlich gering ist, wie bei einem dynamischen Mikrofon.
    MfG Karl-Heinz
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  6. #6
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    Die Phantomspeisung ist eigendlich nicht das Problem: Das Audiosignal wird über einen Kondensator in die Sountdkarte eingekoppelt und Die Stromversorgung erfolgt über eine Drossel...

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von kalledom
    Ne Gitarre am Mikrofoneingang klingt auf Deutsch gesagt etwas Fäkal.(Hehehe)
    Ich stimme Ratber in dem Moment zu, wenn dieser Tonabnehmer auch wie ein Mikrofon behandelt, also linear verstärkt wird.
    Wenn ich aber bei meinem uralten Programm zur Musikaufzeichnung über die Soundkarte sehe, was da mit einem Equalizer und sonstigen Reglern und Schaltern alles eingestellt werden kann, wird da sicher auch was bei sein, daß die Gitarre nach etwas klingt.
    Der Mikrofoneingang war eigentlich von mir wegen des Pegels gemeint, der bei dem Gitarren-Tonabnehmer ähnlich gering ist, wie bei einem dynamischen Mikrofon.
    Ja,is schon richtig,im Grunde ist ein Pickup nix anderes wie ein Magnetischer Tonabnehmer am Plattenspieler,nen Tonkopf einer Bandmaschine oder als ein simples Mikrofon.

    Einen Plattenspieler können wir auch an einen Mikrofoneingang hängen aber wie das klingt weißt du ja sicher selber.
    Erst die Korrektur durch das RIAA macht den Höhrgenuss.
    Piezos lasse ich jetzt mal weg weil fürs Thema nicht relevant.
    Gleiches gilt für Tonköpfe bei Bandmaschinen die auch nicht Linear sind was die Pegel angeht.
    Ebenso muß ein Pickup an der E-Gitarre etwas korrigiert werden.
    Dazu die Impedanzanpassung denn ein Pickup passt da nicht richtig.
    Obendrauf dann die Typischen Resonanzen des Abnehmers die zwar ursprünglich nicht gewollt sind aber nun zur Tradition und zum typischen Klangbild einer E-Gitarre gehöhren.
    Das Hauptunterscheidungsmekmal ist aber die Bauform und um die geht es ja hier wenn ich das richtig aufgegriffen habe.

    Klar,man kann die Egitarre auch einfach an den Mikrofoneingang hängen und es kommt auch was raus aber für meinen Geschmack nicht gerade toll.

    Damit wir uns nicht missverstehen.
    Effekte stehen hier aussen vor und auch die Spielarten der E-Gitarren lasse ich bewust weg damit es überschaubar bleibt.
    Gruß
    Ratber

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Also es geht eigentlich darum, daß ich Gitarre lernen möchte, aber die Nachbarn davon verschonen will. Sprich, nur ich will hören, was ich da vor mich hin spiele (über selbstverständlich gute Kopfhörer). Ich möchte natürlich die volle Bandbreite des Spielens lernen, Hauptaugenmerk jedoch auf das sogenannte Fingerpicking/Fingerstyle, da es meinem Geschmack nach einfach am geilsten klingt. Stumpfes Schrammeln ist absolut nicht mein Ding. Da ich während meiner Lernphase auch die Ausgabe der Soundkarte parallel dazu benötige (Lernsoftware, Musik zum Nebenherklimpern - das richtige Idol hab ich mir schon ausgesucht: Mark Knopfler ), brauche ich selbstverständlich beide Signale auf dem Kopfhörer. Das meines PCs und das der E-Gitarre. Und was wäre da geeigneter zum Mischen, als des PC's Soundkarte selbst (bei der es sich um eine Audigy 2 ZS handelt)?!

    Es gibt natürlich professionelle Lösungen für sowas, beispielsweise von M-Audio das Firewire Solo... aber das kostet mal eben schlappe 200 Euro, was ich für einen Einsteiger doch arg viel finde.

    Wie groß wäre denn schätzungsweise der Aufwand, ein Vorschaltgerät zu bauen, das brauchbaren Klang von der Gitarre auf den LineIn Eingang der Soundkarte geben kann?

  9. #9
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    Der Witz bei Gitarren ist ja weniger der Frequenzgang, sondern die spezielle Nicht-linearität bei der Verstärkung, da ja bei den Saiteninstrumenten grausame Peaks rauskommen, die eine HiFi Verstärker nicht verünftig rüberkriegt. (auch die Lautsprecher/Kopfhörer nicht).
    Für's Picking etc. brauchst du die Sache eher clean, d.h. fürs erste reicht ein einfacher Vorverstärker + Kopfhörer-verstärker.
    Schau mal, ist ein Freund von mir, vielleicht findest du was
    http://www.albertkreuzer.com/preamp_onboard.htm
    Wie aber gesagt, für clean und zum Üben ist alles recht.
    mfg robert
    Wer glaubt zu wissen, muß wissen, er glaubt.

  10. #10
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    Hallo SeveQ!

    Ich bin nicht auf laufendem, aber vor zig Jahren, habe ich selber jahrelang Schlagzeug gespielt und sich als Hobbyelektroniker um die ganze elektronische Ausstattung gekümmert. Damals haben die E-Gitaren ein Tonabnehmer schon integriert und keine Spannung zum funktionieren gebraucht. Aus Deiner Beschreibung kommt mir vor, das Du nur einen einfachen Mixer mit 2 Eigängen brauchst. Oder Brauchst nur ein Vorverstärker ?. Ich kann Dir dafür ein Schaltplan skizzen.Wie grosse Eingangspannung braucht Deine Soundkarte ?

    Übrigens, "Dire Straits" ist eine von meiner Lieblingsgruppen.

    MfG

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