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Thema: USB zu SERIELL ganz einfach

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    USB zu SERIELL ganz einfach

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    Hallo,
    es sollte ein möglichst einfach zu realisierender ( und preiswerter ) Weg zur Erweiterung eines vorhandenen Microcontrollerboards auf USB gefunden werden. Dabei bin ich auf das Modul SDM-USB-QS-S der US-Firma LINX gestoßen ( http://www.linxtechnologies.com ), das sich über seine SMD-Anschlüsse sehr einfach beschalten lässt.

    Wer die seriellen Ein-und Ausgänge nur mit TTL-Pegel benötigt, braucht neben dem Modul nur noch eine passende USB-Steckverbindung.
    Je nach gewünschtem Miniaturisierungsgrad kann es sich dabei z.B. um USB-Buchsen der Typen A, B oder Mini handeln. Buchsen und passende Verbindungskabel gibt es z.B. bei Reichelt.

    Zur Pegelwandlung zwischen TTL und RS232 habe ich für die ersten Versuche ein bei ELV für ein paar Euro als Bausatz erhältliches Modul verwendet ( Best.-Nr. : 68-384-39 ), aber es können natürlich auch ähnliche Lösungen ( mit Bausteinen wie z.B. dem MAX232 ) zum Einsatz kommen.
    Die im Schaltbild rot gezeichneten CTS/RTS-Verbindungen können ggf. auch entfallen.

    Den Linx-Baustein erhält man for knapp 15 Euronen ( zuzüglich Euro 5 für P&P ) z.B. bei http://www.mcselec.com in den Niederlanden.

    Passende Treiber ( Wichtig: VCP-Version wählen! ) findet man u.a. auf der Seite: http://www.instantusb.com
    Bei der Treiberinstallation hilft ggf. die auf der gleichen Seite zu findende Application Note AN-00201

    PS: Falls Jemand Lust hätte, eine kleine SMD-Platine mit dem USB-Modul, einer Mini-USB-Buchse und ggf. auch einem Pegelwandlerbaustein zu layouten, dann würde das sicherlich auf einiges Interesse stoßen.


    Klaus
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken usb2rs1.gif  

  2. #2
    Benutzer Stammmitglied
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    Sorry,
    die Bestellbezeichnung für das ELV-Modul muß im Schaltbild richtig lauen: 68-384-39

    Klaus

  3. #3
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    Hallo Klaus,

    kennst du die Chips der Fa. FTDI. Die gibt es überall zu kaufen und die Treiberunterstützung ist übelst gut für nen Hardwarehersteller.Die chips sind auch sehr günstig zu bekommen (z.B. bei Reichelt der FT232BM).

    http://www.ftdichip.com/

    MfG Volker

  4. #4
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    Hallo Volker,
    na klar kenne ich diese Chips, nur denke ich, daß es wesentlich umständlicher ist, wenn das Gleiche mit so einem winzigen "Vielbeiner" und den dabei zusätzlich noch erforderlichen Bauteilen realisiert werden soll.

    Klaus

  5. #5
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    FT232RL hat alles drin. Rein USB raus Seriel auf TTL. Der erzeugt auch den Takt selbst, gibts bei reichelt.

  6. #6
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    So winzig iss der aber doch noch nicht. Gerade mal 0,635mm Raster.
    Ich finde nur, dass der Preis bei dem Modul von "istanusb" einfach gegen dieses spricht. Der FTDI-Chip kommt zu dem geringen Preis einfach schon mit einer sehr großen auswahl an treiber an, z.B. für Jegliche Windows-Varianten incl. Vista sowie einige CE-Varianten, Linux/Unix,und Mac. Das hat schon was...

    MfG Volker

  7. #7
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    Ich behaupte auch garnicht, daß die von mir vorgeschlagene Lösung nun das Maß aller Dinge sein muß, aber sie ermöglichte mir eine schnelle Umsetzung mithilfe einer in wenigen Minuten bestückten Lochrasterplatine.
    Was die Treiber betrifft, so habe ich bisher nur die für Windows-XP benötigte Version genutzt und somit auch nur diese getestet.

    MfG
    Klaus

  8. #8
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    Falls es Euch interresiert,
    ich habe mit dem FT232 bereits ein Interface aufgebaut und auch hier veröffentlicht.

    Protobed - USBzuRS232 V24–Interface <== Link
    Gruss
    Darwin (meine Projekte sind auf meiner Pinnwand zu finden)

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