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Thema: Einstieg in die Welt der Mikrocontroller?!

  1. #1

    Einstieg in die Welt der Mikrocontroller?!

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    hallo,
    ich möchte auch sehr gerne mich an Microsontrollern probieren. Hat jemand eine Empfehlung für mich wie ich anfangen könte. Mit was z.b.?
    Wenn jemand eine Übersicht über dieses ganze Thema für mich hätte, wäre das super(C-Control <-> AVR ... was es alles so gibt, wie sie im zusammenhang stehen)
    Mfg erik.rostock

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hmmm man könnte sich z.B. mal hier im RN Wissen Bereich umschauen ... oder sich diverse Tutorials und Datenblätter anguggn.

    Hier mal nen paar Links:

    http://www.atmel.com/dyn/products/da...?family_id=607
    http://www.mikrocontroller.net/tutorial/
    http://www.mikrocontroller.net/artic...R-GCC-Tutorial

  3. #3
    Okay schonmal danke dafür .. ich wollte mal so eine Einordnung der verschiedenen Dinge die ich shcon per google gefunden haben ....

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Also ich sehe für Microcontroller da 3-4 große Klassen, von denen du dir eine rauspicken solltest.
    Zum ersten gibts da die AVR-Controller von Atmel. Die sind in Deutschland sehr weit verbreitet und wenn ich schätzen sollte, 75% der Roboternetzmember bauen auf AVRs (Atmega, Attiny). Das sind günstige 8Bit Controller, die alles an Board haben, was du brauchst, Ram, Flashspeicher, genug Programmspeicher. Betrieben werden sie mit max. 16Mhz. Der große Vorteil ist, dass du ne Menge Ansprechpartner hast, die dir bei Problemen helfen können.

    Zweitens wären da die Microcontroller der Firma Microchip. PICs genannt. Ich selbst nutze welche. Sie sind im deutschsprachigen Raum weniger verbreitet, aber in Amerika dafür stärker. Also wenn du Englisch kannst, sollte es kein großes Hinternis sein. Es sind ebenfalls 8Bit Controller, die im Funktionsumfang einem Atmel sehr nahe kommen. Mein Tip am Rande: die PICs, und zwar auch teurere Modelle kannst du bei Microchip als Samples gratis bestellen. So kommst du günstig auch an Exoten, die du nicht bei Reichelt und Conrad bekommst. Noch zu erwähnen ist, dass die Pics mit max 20Mhz laufen, aber eine andere Struktur haben, sodass nicht wie beim AVR ein Befehl pro Takt drin ist, sondern nur ein Befehl alle 4 Takte. Die deutsche Infoseite schlechthin ist www.Sprut.de , der mir den kompletten Einstieg ermöglicht hat.

    3. wäre da die C-Control. Wenn ich micht nicht täusche, ist es ein PIC mit einer bestimmten Firmware, der du nur den speziell kompilierten code reinschiebst. Alles in allem recht langsam und, dank Conrad, teuer. Da bekommst du meiner Meinung nach mit Roboternetz-Platinen mehr für weniger Geld.

    Zum Schluss sehe ich da noch einige 16bit Familien, zb von Texas Instruments oder wie in der Elektor von einigen Monaten von Renesas.
    Die haben wohl alle den Nachteil, dass sie zwar sehr Stark sind, aber es nur wenige Leute gibt, die dir dabei helfen können. Deswegen würde ich davon abraten und dir erstmal einen 8biter ans Herz legen, dann sind die Kosten auch nicht so hoch.

    Zu den Einstiegskosten:
    Für alle brauchst du ein bischen Elektronik-Ausstattung. Also zumindest Lötausrüstung, Multimeter, Netzteil.
    Für Atmel als auch PICs gibts kommerzielle Programmieradapter, oder auch Selbstbaubrenner (zb für Atmel vom Roboternetz, für PICs bei Sprut.de) mit denen man im Vergleich zur Kauflösung Geld spart.
    Für Programmierung in Assembler gibts bei Atmel als auch Microchip eine kostenlose Entwicklungsumgebung (AVR-Studio und MPLAB). Für C-Programmierung gibts auch eine Reihe freeware-compiler oder demoversionen, die meist auf 1kb Code reduziert sind.
    So, ich hoffe geholfen zu haben

  5. #5
    Also mit Ausrüstung hab ich garkein problem, da ich schon Flugmodelle baue. (oszilloskop, lötstation usw .... ist alles vorhanden)
    Danke für die Tipps die ihr mir gegeben habt

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    n oszi fehlt mir auch noch, aber es ist einfach zu teuer, min 300€ werdens schon sein

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    470
    also ein Oszi ist nicht zwingend notwendig, ich habs auch recht lange ohne ausgehalten, erst als ich mich auch noch mit HF-Technik befasst hab ging kein weg dran vorbei .

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ja stimmt schon, und mit einer Modellbauerausstattung müsstest du alles haben, was man braucht. Auch an Zangen und Seitenschneidern.
    Manche schwören auf ESD-Armbänder und Matten, damit keine elektrostatischen Ladungen die empfindlichen ICs zerstört. Ich habe noch nie mit einer gearbeitet und hatte nie ein Problem. Eigentlich reicht das Berühren des Schutzleiters an der Steckdose aus (das sind die Metallbügel aussen, NICHT IN DEN LÖCHERN). Später, nachdem ich mich in meine PICs eingearbeitet hatte, hab ich nochmal ordentlich Geld für Entwicklungswerkzeuge investiert. Einen Debugger ICD2(die "Pullmoldose" oder der "Puck") sowie ein Demoboard mit wichtigen Grundschaltungen. Damit kann ich alle PICs brennen und viele jederzeit an einer Stelle stoppen um die Variablen auszulesen. Aber es ist sehr teuer, über 200€. Wie es mit sowas bei Atmels steht, weiß ich leider nicht.
    Achja, du solltest immer ein paar Quarze und Keramikresonatoren mit gebräuchlichen Frequenzen haben. Das ist aber eine Investition von unter 5€.

  9. #9
    Hab ich alles da ... So ein board? ist das zwingend notwenig, ich meine man kann sich auch son steckding besorgen und dann erstmal rumexperimentieren ... werd ichm morgen gleich mal machen wenns das bei uns gibt. ^^ Hier in Rostock is man schlecht mit Bauteilen (oder kennt jmd. einen guten laden?), ich bestell meistens per inet

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    ja, du kannst auch mit so einem Steckbrett arbeiten, oder Lochraster-Platinen

    Wenn du mir sagst, für welche Prozessoren du dich entschieden hast, kann ich mal schaun, es gibt hier einige fertige Entwicklungsboards, die man selber bauen kann und sehr nützlich sind. darwin.nuernberg aus dem Roboternetz hat ein meiner Meinung nach hervorragendes Entiwicklungsboard für Atmega16/32er gebaut. Hier mal ein Paar links, alles hervorragende Projekte:
    http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=6220
    http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=4890
    http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=5601
    http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=5862
    http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=15826

    Die Projekte 2,3 und 4 lassen sich sogar zu einem kleinen Roboter zusammenbasteln.
    Die Platinen sind alle sehr gut gemacht und weil einseitig auch von Laien nutzbar. Dh du kannst entweder versuchen sie selbst zu ätzen, oder aber hier mal etwas rum zu fragen, vielleicht in der Sonstige Foren-Ecke, bei "Suche/Biete", ob dir jemand die Platine ätzen und zuschicken würde.
    Damit bist du dann auch gut ausgestattet. In Kombination mit einem Stechbrett lässt sich dann alles Mögliche realisieren.

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