-         

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 26

Thema: Tastkopf empfehlung, welchen soll ich nehmen?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    03.03.2005
    Beiträge
    199

    Tastkopf empfehlung, welchen soll ich nehmen?

    Anzeige

    Hallo. Hab mir einen gebrauchten Hameg 412 20MHz gekauft, leider ohne Tastkopf. Ich habe mal beim www.reichelt.de einen Testec MF 312 gefunden.
    Ist der gut.
    Hab nicht so viel Ahnung damit welchen ich wählen soll.

    Die Tastkopfdaten

    x1/x10, 20/250MHz, Oszi/ 10M, 47/15pF 18/1,4nS.
    Hab gelesen, dass der Widerstand unendlich groß sein sollte und die Kapazität gleich Null. Ist der Eingangswiderstand groß genug.
    Danke.
    Gruß Michi

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Crazy Harry
    Registriert seit
    15.01.2006
    Ort
    Raum Augsburg - Ulm
    Beiträge
    1.192
    bei x1 geht alles "durch" - für x10 gibt es am tastkopf einen kompensationstrimmer. ansonsten muß ich dir leider mitteilen, daß ein ozsi ein werkzeug zum betrachten von kurvenformen ist, aber kein gerät zum genauen messen ... viel eher zum schätzen.

    ich hab 2 einfache x1-tastköpfe und die reichen für den normalen betrieb/einsatz gut aus. kauf dir was günstiges, aber achte darauf, daß es ein kopf ist, für den man später auch noch zubehör bekommt (klemmhaken, ersatzspitzen)

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
    Registriert seit
    13.01.2004
    Ort
    Bad Schwartau
    Alter
    38
    Beiträge
    51
    Ich hab die Daten gerade mal mit den Tastköpfen, die ich hier habe verglichen und die sehen nicht schlecht aus. Zumindestens nicht im Vergleich mit unseren normalen. Und für dein Scop sollten die auch reichen.
    x10 ist ein Vorteiler, ist also ganz Praktisch, wenn der Strom etwas stärker variiert.

    @Harry: jetzt mußt du mir nur mal verraten, warum man deiner Meinung nach mit einem Oszi nicht genau messen kann. Wenn nicht damit, womit denn dann?
    Ich messen damit Problemlos Spannungen und Zeiten oder gucke mir I2C Kommunikation an. (Besonders schön, wenn das Scop I2C "lesen" und somit selber Fehler finden kann )

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    03.03.2005
    Beiträge
    199
    @all, x10 Teilung. heißt das, wenn z.B. der Tastkopf für 250 MHz ausgelegt ist und ich habe einen 20MHz Oszi, dann kann die 100 Mhz Frequez auf meinem Oszi mit 1:10 Verhältnis sehen oder hat es mit höheren Strömen was zu tun. Also wenn z.B der Strom, den ich messen möchte größer ist als der Oszi Vertragen kann und mit x10 Teilung ermögliche ich es.
    Danke
    GRuß Michi.

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
    Registriert seit
    13.01.2004
    Ort
    Bad Schwartau
    Alter
    38
    Beiträge
    51
    @MischaMV: Strom kannst du mit einem Oszi nicht messen. Und Frequenzen kann der Tastkopf auch nicht teilen. Das Einzige was was ein x10er Tastkopf macht, ist aus z.B. 10V Spannung 1V am eingang des Scops zu machen.
    Das ist z.B. dann nötig, da die Eingangsverstärker nur in einem bestimmten Bereich arbeiten können.

  6. #6
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
    Registriert seit
    30.01.2004
    Ort
    München
    Alter
    64
    Beiträge
    12.365
    Meistens wird man einen 10:1 TeilerTastkopf verwenden, weil er mit seiner geringeren Kapazität die Schaltung nicht so sehr belastet. 15pF ist hierfür ein guter (normaler) Wert. Die Einstellung 1:1 wird seltener benötigt werden.
    Manfred


    Zitat Zitat von [url
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tastkopf[/url] ]Um die Signalquelle möglichst wenig zu belasten, also eine möglichst geringe Eingangskapazität zu haben, wird bei diesem Spannungsteiler meist ein Teilerverhältnis von 10:1 gewählt!

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Crazy Harry
    Registriert seit
    15.01.2006
    Ort
    Raum Augsburg - Ulm
    Beiträge
    1.192
    Zitat Zitat von SeaLion
    @Harry: jetzt musst du mir nur mal verraten, warum man deiner Meinung nach mit einem Oszi nicht genau messen kann. Wenn nicht damit, womit denn dann?
    Ich messen damit Problemlos Spannungen und Zeiten oder gucke mir I2C Kommunikation an. (Besonders schön, wenn das Scop I2C "lesen" und somit selber Fehler finden kann )
    unter "messen" verstehe ich etwas anderes - die genauigkeit eines oszi (zumindest des angesprochenen) ist geeignet zum schätzen oder ungefähren ermitteln annähernder werte ..... oder (wie du selber schon geschrieben hast) zum "gucken"

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
    Registriert seit
    11.09.2004
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    3.948
    Ja,das wäre doch mal was.
    Frequenzteilen mit nem einfachen Tastkopf

    Also mal zum Thema.

    @MischaMV

    Wie es aussieht wenn man einfach 2 drähte nimmt brauche ich wohl kaum zu betonen.(Kann Bilder liefern wenn gewünscht)
    Wer nen Oskar besitzt weiß das schnell selber wenn er es mit eigenbaustrippen versucht.
    Also sind Tastköpfe nötig um eine möglichst reale Signaldarstellung zu bekommen.

    Gebrächlich sind die x1/x10 Modelle weil sie eben Universell sind.

    Natürlich heißt das 1:1 und 10:1 also ein Teiler für dsie Amplitude um den Faktor 10.

    Ist sinvoll wenn man höhere Spannungen messen muß denn bei den meisten Oskars ist bei 20V/cm Ende und bei 8cm Bildschirmhöhe sind nur ca. 160V darstellbar (von möglichen 400V die der Kanal vertragen könnte).
    Reicht also nichtmal für Netzspannung.
    Mit nem Teiler 10:1 ist das kein Akt.
    Da ginge es theoretisch bis 1600V aber da machen schon vorher die maximalen Werte von Tastkopf und Oskar dicht.

    Was noch interessant ist ist dert Umstand das der Tastkopf in beiden Stellungen unterschiedliche werte hat.

    Beispiel HZ36 Hameg

    1:1 10 Mhz Bandbreite ,35ns Anstiegszeit,1 Mohm/57pF Eingangsimpedanz und max 400V (Spitze)
    10:1 100Mhz,3.5ns,10Mohm/12pF,600V

    Wer also höhere Frequenzen noch gut darstellen will stellt den Tastkopf auf 10x und am Oskar den Vorteiler um den faktor 10 höher.
    Es gibt natürlich noch etliche andere Modell für die unterschiedlichsten Anwendungen aber die sollte man sich nur holen wenn es nötig ist.

    Was die Testec betrifft so habe ich hier 2 Modelle und finde an denen nix schlechtes.
    Die Laufen genausogut wie die von Hameg Tectronix bzw. anderen Herstellern.
    Wen man damit keinen Unfug anstellt dann halten die so lange wie die Anderen.

    Zum Modell:

    Der MF312 ist natürlich sehr gut aber in der Praxis tut es auch ein LF312.
    Da du höchstwarscheinlich eh bald mit 2 Kanälen arbeiten wirst ist es Sinvoll sich auf jedenfall 2 Tastköpfe zuzulegen.
    Das Doppelset LF312 kostet gerademal 8 Euro mehr als ein einzelner MF312.
    Überleg mal drüber.

    Ansonsten wie gesagt,keine Probleme mit Testec.
    Kannste ruhig nehmen.


    @Crazy Harry




    unter "messen" verstehe ich etwas anderes - die genauigkeit eines oszi (zumindest des angesprochenen) ist geeignet zum schätzen oder ungefähren ermitteln annähernder werte ..... oder (wie du selber schon geschrieben hast) zum "gucken"
    Ja,und nu komme ich mit einem brandneuen 8 Stelligen Multimeter der 60K€ Klasse und sage "Die genauigkeit von Fluke- oder Hameg-Multimetern ist geeignet zum schätzen oder ungefähren ermitteln annähernder werte......"

    Is also immer eine Sache des "Blickwinkels"
    Ein Multimeter mag ja ganz nett sein wenn es um Gleichspannungen/Ströme oder Wechselspannungen mit Sinus im Bereich bis ca. 400 Hz geht aber drüber hinaus wird die Luft dünn und bei anderen Signalformen mutieren auch die besten Markengeräte schnell zum Lottoautomaten.

    Einfache Aufgabe für dich:

    Nimm ein handelsübliches Bildsignal und ermittle mir die Amplitude und die Periodendauer (Wir tun mal so als ob wir nicht schon wüßten was herauskommen sollte) mit Multimeter und Zähler.

    Ich mach das gleiche mit nem Oskar.

    Merkste was ?

    also nicht gleich auf die "Exkremente" hauen.
    Gruß
    Ratber

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    03.03.2005
    Beiträge
    199
    Also wenn ich praktisch bis im Bereich bis 20V messe dann brauche ich kein 10:1 Teilung oder?
    Der Tastkopf bei Reichelt kostet fast siviel wie mein gebrauchter Oskar.
    Gruß Michi.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
    Registriert seit
    11.09.2004
    Ort
    Düsseldorf
    Beiträge
    3.948
    Es variiert zwar einwenig über die Zeit und ich weiß nicht welchen 412er du hast aber der Eingang verträgt in der Regel zwischen 300 und 400Vss (Absolutes Maximum 230V Netzspannung ist schon 325V Spitze/Spitze).
    Für Messungen im Bereich bis zur Bildhöhe (8cm also 160V) brauchst du dir also da keine Gedanken machen (Ausser Sicherheit natürlich)

    Die 10:1 Stellung ist aber wichtig wenn du Hochfrequente Signale mit wenig Leistung messen willst denn da hat der Tastkopf dann einen Eingangswiderstand von 10Mohm was das zu messende Signal weniger belastet.
    Wenn das Geld drückt dann würde ich zum LF312 raten denn der reicht für deinen Oskar locker aus und kommt preiswerte daher.
    Gruß
    Ratber

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •