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Thema: Staubbehälter bei der Basisstation entleeren

  1. #1
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    Staubbehälter bei der Basisstation entleeren

    Hi,
    kennt jemand einen dieser Staubsauger-Roboter die ihren Staubbehälter an der Basisstation entleeren.
    Mich würde mal der Mechnismus im Detail interessieren. Wie sieht das Staubfach aus? Und wie Schmutz abtransportiert?

    Falls jemand so ein Teil hat, wäre ein Foto toll!

    Gruß Frank

  2. #2
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    Ich weiss nur, dass das aus dem Bot gesaugt wird. Wie genau weiss ich nicht.
    Back on the road again...

    Falls ihr wissen wollt, was ich so in meiner roboterfreien Zeit gertieben hab: www.plasmaniac.de.vu

  3. #3
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    Hi Matthias,

    ja das dacht ich mir fast. Allerdings würde mich mal interessieren wie die ankoppeln damit die Verbindung einigermaßen dicht ist. Und zudem müssen die ja irgendwie eine Luftklappe öffnen und schließen, den wären des saugens muss dieser Kanal ja verschlossen sein. Wie löst man sowas in der Praxis?

    Gruß Frank

  4. #4
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    Ich weiß nicht wie das bei dem Bot gemacht wird. Ich würde einen Trichter mit Federdeckel neben das Staubfach auf den Bot bauen. Die Basisstation führt dort einen Kegelstumpf mit kanüle ein und saugt. Eleganter wäre es vermutlich, der Robot fährt in die Station ein und betätigt dabei eine Art Pedal das den "Zapfmechanismus" absenkt, ein mikroschalter an der Federklappe signalisiert ankopplung, die Motoren werden gestoppt. Energieversorgung nun über die basisstation. Starten des Saugermotors, transport des Drecks in die Basisstation.

    Gruß

    Michael

  5. #5
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    Hi Michael,

    ja das klingt schon garnicht schlecht. Die Idee kann man ausbauen. Also ein Kegelstumpf der von vorne übe rTrichter eingeführt wird wäre schon mal nicht ganz so kompliziert und sicher machbar.
    Damit der Bot den genau anfährt kännte man ihn das letzte Stück auch über eine Art trichterförmige Fahrbahn darauf lenken.

    Problem ist noch der Verschluss. Du erwähnst eine Federklappe. Die Frage ist nur wie man die in der Praxis baut?
    Im normalen Betrieb würde ja von innen eine Saugleistung herrschen, der Mechanismus müsste also dicht bleiben und später eventuell mit einem Servo geöffnet und nach dem entsaugen wieder verschlossen werden.

    Gruß Frank

  6. #6
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    Hi Frank,

    so genau muß der nicht angefahren werden. Die Kombination Trichter-Kegelstumpf wirkt ja selbstjustierent. Das war der Hintergedanke dabei. Wenn die Bodenplatte horizontal verschiebbar ist, werden auch die Räder nicht "radiert".

    Das mit der federklappe habe ich vielleicht schlecht formuliert. Also nochmal.

    Luftkanal von Düse zum Sammelbehälter. Oben der Filter mit Luftauslaß. Unten die Verbindung vom Sammelbehälter zum Trichter. Direkt unterhalb des Trichters die Federklappe. Normalstellung geschlossen. Beim Andocken wird sie mechanisch geöffnet. Im Normalfall durch Federkraft und den innen herrschenden Überdruck geschlossen. Natürlich muß der normale Luftaustritt in dem Moment geschlossen sein.

    Anbei eine Skizze.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken trichter.jpg  

  7. #7
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    Hi Michael,

    danke für die Skizze. Das hab ich schon so verstanden wie du es gemeint hast. Aber ich würde es etwas anders bauen. Die Suagleistung bei einem Akku betriebenen Sauger ist zu begrenzt um den Staub über ein Rohr oben einzusaugen, dazu hab ich nu genug Experimente gemacht. Ich würde also den Staub direkt unten in den Staubbehälter über einen Schlitz an der Seite ansaugen. Ähnlich wie bei Robomaxx. Natürlich auch in Verbindung mit rotierender Bürste, aber das ist anderes Thema.

    Oben würde ähnlich wie in deiner Skizze über Filter Staub ansaugen. Man könnte also schon so ähnlich wie du es gezeichnet hast den Staub absaugen. Allerdings würde ich den Trichte rnicht nach oben sondern nach vorne richten. Dadurch kann man sich die Menchanik zum Absenken den Kegelstumpfes sparen. Der Bot muss dann nur über seinen Antrieb andocken. Daher auch die Idee mit der Fahrspur. Aber natürlich hilft der Trichter beim positionieren, vielleicht reicht das schon aus.

    Mich würde nun die Federklappe im Detail interessieren. wie willst du so eine basteln. Sie muss luftdicht abschließen damit keien Saugleistung verloren geht. Da wie schon gesagt im normalen Betrieb ja ein gewisser Unterdruck im inneren herrscht, darf sie sich nicht nach innen saugen lassen und Luft durchlassen. Zudem darf sie sich beim entsaugen nicht durch den Schmutz, der ja auch Haare etc. enthält, verklemmen.
    Dieses Detail würde mich noch genau interessieren.

    Gruß Frank

  8. #8
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    Bei dieser Idee war ich davon ausgegangen, daß das Gebläse vor dem Sammelbehälter sitzt und an dieser Stelle somit Überdrück herrscht. Beim Senkrechten wegblasen des Staubs, sollte sich nur wenig Staub an den Kanten der Federklappe sammeln. Gebläse aus, staub der den Robot nicht verlassen hat fällt von der Federklappe runter und bleibt bis zum nächsten andocken unten im Steigrohr bzw. fällt in den Sammelbehälter zurück. Als Dichtmaterial für die Klappe dachte ich an Silikonkautschuk.



    Gruß

    Michael

  9. #9
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    Muss der Dreck unbedingt rausgesauft werden.
    Wie wäre es mit einer einfachen Klappe die der Robo selber öffnen und schließen kann.

    Als Schließmechanismus dachte ich an eine Feder die den Deckel (mit kautschukring abgedichtet) an den Robo zieht. (Beim saugen wird diese ja auch noch durch den Unterdruck festgehalten).
    Zum öffnen kann man ne schnur an einen Motor binden um diese zu öffnen.
    Der Staubbehälter könnte Trichterförmig aufgebaut sein, damit der Dreck zur Klappe geführt wird.
    Da kann natürlich immer was übrig bleiben (speziell wenns etwas feucht ist).
    Zum Schutz der feder (damit sich da kein Staub anlagert kann man ja ne Folie mit Heißkleber drüberlegen. (Man muss halt darauf achten daß die Folie beim öffnen nicht zuviel Spannung bekommt.)

    Wenn der Schmutz durch die Klappe fällt sollte er am besten ebenfalls über einen Trichter angesaut werden.

    Beispiel:
    Spinoza sagt (epist.62), daß der durch einen Stoß in die Luft fliegende Stein, wenn er Bewußtseyn hätte, meinen würde, aus seinem eigenen Willen zu fliegen. Schopenhauer

  10. #10
    Administrator Robotik Einstein Avatar von Frank
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    @Michael: Verstehe ich dich richtig, du willst den Staub raus blasen?

    Ich finde es wäre sinnvoller ihn raus zu saugen. In der Entladestation könnte ja ein starker Sauge rintegriert sein, da steht ja 230V zur Verfügung! Dadurch dürfte auch weniger Staub im Bot zurück bleiben.


    @matren: Feine Zeichnung! Nur eines wird noch nicht genügend berücksichtigt. Wenn alles so gemacht wird wie bislang andiskutiert, dann müsste sich die Klappe nach innen in ein ca. 40- 50 mm Rohr öffnen. ich denke das ist mechanisch etwas schwierig zu bauen. Wenn man größeren Luftkanal nimmt, bekommt man mit der Saugleistung der Station Probleme. Also der Teil ist noch nicht so ganz ausgegoren. Man könnte die Klappe im Staubbehälter vor dem Abaugrohr anbringen, aber da hat man natürlich mit heftigem Schmutz zu tun. Haare können da schnell was verklemmen.

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