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Thema: Einklemmschutz

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Einklemmschutz

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    Hallo,

    vielleicht finde ich hier jemanden, der mir helfen kann. Bei meinem Projekt an der Uni sind wir auf der Suche nach Leuten, die sich besonders gut im Bereich der Sensorik auskennen.

    Wir beschäftigen uns gerade mit Entwicklungen und Trends (Technologie und Markttrends) im Bereich des Einklemmschutzes bei PKWs. Das Thema passt zwar nicht so recht ins Forum, aber vielleicht hat jemand eine Idee, durch welche neuartige Technolgie den derzeitigen Einklemmschutz bei Türen, Fenstern und Schiebedächern man besser machen könnte, sodass zum Beispiel keine Einklemmsituation entsteht (berührungsloser Einklemmschutz).

    Vielleicht war auch schon jemand in einer Einklemmsituation, in der besserer Einklemmschutz gefehlt hat. Oder aber es hat jemand schon selbst ein ähnliches System entwickelt mit dem man auch genausogut Einklemmsituationen lösen könnte?


    Es wär wirklich super von euch, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet und mir einfach schreibt, was euch grundsätzlich beim derzeit am Markt bestehenden Einklemmschutz stört oder ob ihr selbst euch schonmal Gedanken über mögliche bessere Lösungen gemacht habt.

    Vielen, vielen Dank!!


    Lg Karin

  2. #2
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hallo Karin,

    heute macht man ja den Einklemmschutz z.B. bei Fahrstuhltüren über Lichtschranken (gestern erst habe ich mich nämlich in einem Fahrstuhl darüber gewundert habe, dass sich die Lichtschranke auf 1,50m Höhe befindet, was ich für Kinder oder Hunde irgendwie blödsinnig finde...)
    Aber das Problem hast du beim Auto natürlich nicht.
    Allerdings habe ich mich noch nicht eingehender mit Einklemmschutz beschäftigt. Lichtschranken sind natürlich "genial einfach" und dabei noch effektiv. Allerdings weiß ich nicht, wie gut das zum Beispiel bei Autofenstern funktioniert.
    Alternativ könnte man vielleicht kleine Wärmesensoren anbringen, wenn man mal davon ausgeht, dass es hauptsächlich darum geht, dass Menschen sich nicht einklemmen.
    Aber wahrscheinlich gibt´s noch viel gescheitere Lösungen

    Viele Grüße und viel Erfolg!
    Christiane

  3. #3
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    Ich habe nur erst mal das Thema von Sensoren (so heisst ja schon das Forum) auf Einklemmschutz geaendert.

    Neben einer Begrenzung der Kraft wird es auch einen Sensor fuer die aufgewendete Kraft geben um auch bei Umgehung des Sensors die Wirkung zu begrenzen. Eine Fahrstuhltuer muesste dafuer ausgestattet sein, dass sie neben dem Sensor blockiert wird.

    Falls es jemand ausprobieren will, bitte kein Koerperteil einklemmen und nachgiebig bleiben, um die Tuer nicht zu beschaedigen.

    Manfred

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Danke für die Antworten. Was meinst du mit Sensor für die aufgewendete Kraft? Würde das nicht bedeuten, dass der Einklemmschutz eine Berührung erfordert?
    Das Problem bei Fahrzeugtüren ist ja oft, dass man einen Lichtschranken auf einer bestimmten Höhe vorfindet, der bei Kindern/Hunden oder anderen Hindernissen in davon abweichender Höhe nicht erkennt...

    Bei einem PKW wär das bei einem Fenster zum Beispiel nicht möglich, nur eine Lichtschranke zu haben. Da bräuchte man einen umfassenderen Schutz, als bei Aufzugtüren.

    Bestehende Einklemmschutz-Systeme erkennen eine Einklemmsituation ja über einen erhöhten Motorstrom oder Motordrehzahl, soweit ich bisher erfahren habe. Das bedeutet aber auch, dass eine Einklemmsituation erstmal vorliegen muss, damit das System "wirkt", was natürlich zu Verletzungen führen kann ...

  5. #5
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    Also ich kann nur zu dem Fahrstuhl in unserem Haus und den automatischen Straßenbahntüren etwas sagen.
    Beide haben in unterschiedlicher Höhe jeweils eine Lichtsschranke.
    Wenn die Last zu groß wird (zum Beispiel steigt der Strom für den Anstiegsmotor), dann wird das erkannt und die Tür zurückgefahren.
    Sonst könnte ja zum Beispiel jemand mit einer Stange im Fahstuhl sein und diese Stange rangt raus und wird von den Lichtschranken nicht erkannt.
    Wäre schon unschön, wenn wegen sowas das System kaputtgeht.


    MfG ACU
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    endlich wieder online

  6. #6
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    So heikel wie das Thema Verletztungen speziell bei oeffentlichen Einrichtungen ist, gehe ich davon aus, dass eine Reihe von Sicherheitsmassnahmen parallel wirken.

    Bei der Fahrstuhltuer ist es eine Lichtschranke (oder mehrere) und eine Beruehrsensorkante, die aber (bei Umgehung) noch durch eine Kraftbegrenzung unterstutzt wird, die auch noch ueberwacht wird.

    Wie sieht es mit Autofenstern aus?, ich habe gerade keines da. (Ich bin gerade vom Test mit der Aufzugstuer zurueck, hier in der Hotelhalle beim free Internet, kurz vor Mitternacht (in Japan)).
    Manfred

  7. #7
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    So ein Sensor im Auto muss auch robust sein. Wenn sich das Fenster nicht mehr schließen lässt, weil die Lichtschranke verdreckt ist, dann hat der Anwender sicher wenig Freude damit.

  8. #8
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    Also speziell bei Autoschreiben, die ja eine relativ Breite zu überwachende Fläche und idr ein relativ kleines potenziell einklemmbares Objekt (Finger) haben ist es Berührungslos relativ schwierig. Was machbar wäre wäre vielleicht die Oberkante des Fensters (des Glasteils) zu beschichten und da eine Messund á la Tastschalter (bloße Berührung reicht) zu machen. Das ganze ist dann nicht berührungslos, aber es muss auch nicht erst zur Einklemmsituation kommen bevor das Fenster stoppt.

  9. #9
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    Wir experimentieren hier auf der Arbeit zur Zeit mit einer Tür vom Golf V rum. Zwar nicht direkt mit dem Einklemmschutz, aber damit haben wir auch schon rumgespielt. Bei der Golf Tür wird ein Einklemmen über den Motorstrom registriert. Ich hab schon mal den Arm dazwischengehalten, das funktioniert eigentlich recht gut, mein Arm war nicht stark eingelemmt. Für ein Kind z.B. ist's aber sicher nicht angenehm, einen einzelnen Finger würde ich auch nicht unbeding dazwischenhalten.

    Von daher finde ich Eure Idee, einen berührungslosen Einklemmschutz zu entwickeln, ziemlich gut. Berührungslos bedeutet wohl auf jeden Fall, dass Ihr mit optischen Sensoren arbeiten müsst.
    Meine grobe Idee hierzu wäre, am unteren Rand des Fensters Laserdioden anzubringen, die von unten in die Scheibe reinstrahlen. Das Licht sollte eigentlich wie durch einen Lichwellenleiter durch die Scheibe durch geleitet werden - mit einigen Verlusten natürlich. Dennoch sollte es möglich sein, die Laserstrahlen mit Sensoren im oberen Türrahmen zu registrieren. Wird ein Strahl unterbrochen, stoppt das Fenster.
    Das größte Problem bei der Sache ist wohl, dass die Seitenscheiben leicht gebogen sind und somit die austretenden Strahlen bei niedriger Fensterstellung an den Sensoren vorbeischießen. Relevant sind aber ja eigentlich nur die letzten ~10cm, vielleicht passt da der Winkel auch schon wieder.
    Ihr könnt die Idee ja mal weiterspinnen...

    Gruß,
    askazo

  10. #10
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    Das Problem bei der Lösung mit dem Tastschalter an der Oberkante dann vermutlich auch einen Einklemmschutz auslösen würde, wenn es nicht gewünscht ist, d.h. wenn ich bei halb offenem Fenster meinen Arm ausstrecke und das Fenster zufällig berühre....

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