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Thema: Relais per Atmel ansteuern - aber ohne Qualm und Rauch

  1. #1

    Relais per Atmel ansteuern - aber ohne Qualm und Rauch

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    Hallo Forum,
    so langsam nimmt der Robotikbrei um mich herum die ersten Formen an.

    Eine Baustelle ist das ansteuern eines externen Motors über ein Relais (wegen der relativ hohen Last und der galvanischen Trennung).
    Das Relais soll über meinen Atmel Butterfly geschaltet werden und so weit ich weiß, muss dazu noch eine Diode und ein Transistor benutzt werden.

    Gesagt getan, Schaltplan im Netz gesucht, nachgebaut und jetzt... Ja, und jetzt traue ich mich nicht, die Geschichte anzuschließen.

    Meine Fragen an euch, liebe Lesenden, sind folgende:
    1. Stimmt der Schaltplan, sind Plus und Masse vertauscht, passt der Rest?
    2. Der Butterfly legt, soweit ich das sehen kann, den geschalteten Port auf Masse. Klappt das dann überhaupt mit der Schaltung?
    3. Wie siehts mit einem Vorwiderstand bei der Basis aus, muss da einer hin?

    Ihr seht schon, Ich habe mal wieder (noch) keine Ahnung von Tuten und Blasen und freue mich über hilfreiche Antworten.

    Cheers und Danke,
    Florian.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken relaisplatine.jpg   relaisschaltung.jpg  

  2. #2
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    Geht grundsätzlich:

    Der Transistor muss ein NPN Typ sein.
    Bei High am Butterfly schaltet auch das Relais durch. Falls das Relais nicht anzieht musst Du die Spannung am Relais etwas erhöhen, da über dem Transistor ebenfalls Spannung abfällt.

  3. #3
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    Einen Basis-Vorwiederstand brauchst du auf jeden Fall, da die Basis-Emitter Strecke im Grunde nur eine Diode ist, durch die fast unbegrenzt Strom fließen kann. Ich würde sagen so 470 Ohm sollten reichen. (Hab mal nen BC547 angenommen, der schaltet damit gut durch.)

    Zu den Pegeln am Butterfly kann ich dir leider nix sagen, die Schaltung schaltet in der jetzigen Form dann durch, wenn das Eingangssignal High-Pegel hat.

    MfG

  4. #4
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    ...ich würde auf jeden Fall noch einen Basisvorwiderstand spendieren, dessen Wert richtet sich nach verwendetem Transistor. Du schliesst nämlich ansonsten den Ausgang vom MC bei geschaltetem Transistor direkt gegen Masse.
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  5. #5
    Danke schonmal für die Antworten, bei dem Schaltplan hatte ich den Pfeil an dem Transistor vergessen - und es jetzt korrigiert.

    Ist der von Dennisstrehl angesprochene Widerstand der sogenannte PullUP-Widerstand??

    Jaja, Fragen über Fragen...
    PS: Das Relais läuft eigentlich mit 5V, der Butterfly kann aber nicht ganz so viel, dem müssen (max) 4.5V reichen. Sonnst brennt mir der kleine auch noch durch...

    Und hier das Datenblatt vom Transistor
    http://www.ebg-darmstadt.de/pdf/BC550.pdf

  6. #6
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    a.) Der gezeigte Typ ist ein NPN-Transistor, er schaltet bei positiver Ansteuerung.
    b.) Ein Pullup-/Pulldownwiderstand ist etwas komplett anderes. Er bringt einen unbeschalteten Eingang eines MC`s lediglich in einen fest definierten Zustand.
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Ich denke mal, das der BC550 dem BC547 ähnelt, also müssten 470 Ohm zwischen Butterfly und Basis vom Transistor reichen.

    MfG

  8. #8
    blade
    Gast
    Welchen Widerstand hat die Spule? Wie groß ist deine Versorgungsspannung?
    Welchen Transitor hast du zur Verfügung? Welche minimale Ausgangsspannung steht liefert dein µC (steht im Datenblatt).
    Nachdem du das alles beantwortet hast kann man es genau berechnen.

  9. #9
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    Wenn der Ausgang des µC ein Open-Collektor-Ausgang ist, und nur dann, brauchst Du einen PullUp-Widerstand von 1k.
    Einen BasisVorwiderstand brauchst Du dann nicht, weil der PullUp den Strom von +5V zur Basis auf (5V - 0,7Vbe) / 1k = 4,3mA begrenzt. Wenn der Ausgang Low ist, zieht der Ausgang die Basis auf GND, also auf (fast) 0V, der Transistor sperrt, das Relais fällt ab.

    PS: theoretisch kannst Du 4,3mA * 150 hfe = 645mA, praktisch ca. 300mA mit einem BC546...550 schalten
    MfG Karl-Heinz
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  10. #10
    Da hat der kleine Florian also mal wieder in ein Wespennest gestochen und muss sich nun der Selbsterkenntnis hingeben, dass er mal wieder keine Ahnung hat...

    Also, auf folgende Fragen habe ich eine Antwort:
    Der Spulenwiderstand beträgt beim Messen 120 Ohm.
    Jedoch habe ich jetzt im eingelöteten Zustand gemessen und die Diode ist bereits parralel geschaltet. Verfälscht die Diode das Messeergebnis (Ja, ich habe in beiden Richtungen 120 Ohm gemessen). Zusätlich habe ich noch das Datenblatt aufgetrieben:
    http://www.findernet.com/de/pdf/S30DE.pdf

    Die Versorgungsspannung am Relais soll 5V betragen. Der Butterfly jedoch hält keine 5V aus und muss mit einem Vorwiderstand auf 3.0 bis 4.5V gebracht werden. Je nach Eingangsspannung ist das dann auch die Versorgungsspannung, die er an die Basis abgeben würde.

    Der Transistor ist angeblich ein BC550 von Phillips, dessen Datenblatt hier gelesen werden kann:
    http://www.ebg-darmstadt.de/pdf/BC550.pdf. Jetzt bitte nicht böse werden, aber ich kann nicht genau sagen, ob es eben dieser Transistor ist. Es steht nur C550C und kurz darunter PH99. Im Onlineshop meines Händlers ist als Transistor mit 550 aber nur eben dieser zu finden.

    Anbei noch ein Bild mit Pinbelegung des Butterflys. Über PORTB-1 und dem entsprechendem +3V-Pin messe ich beim Anlegen einer 1 die entsprechende Eingangsspannung von derzeit 4.5V.

    Weiterhin vielen Dank für die schnelle Hilfe,
    Florian.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken butterfly-belegung.jpg  

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