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Thema: Linearantrieb/Schlitten gesucht, hohe Praezession

  1. #1
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    Linearantrieb/Schlitten gesucht, hohe Praezession

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    Hallo allesamt,

    ich Suche eine Schlitten-Motorkombination, Schienen- oder Linearantrieb, der einfach anzusteuern ist, um eine opt. Sensorkombination zu bewegen.
    Bewegungsbereich ca. 15 cm. Genauigkeit im Micrometerbereich.

    Etwas aenliches habe ich schon bei einem alten CD-Laufwerk gesehen mit Getriebeschnecke oder in meinem CD-Payer (den will ich nicht opfern) ueber Riemenantrieb. Laenge reicht halt nicht. Verlaengern des alten CD-Laufwerks geht nicht so einfach. Ziemlich viel Spritzguss und verbaut.

    Ich Suche so ein ähnliches Teil, das nicht verbaut ist, offen zugaenglich, Sensor gut/variabel befestigbar ... natuerlich spottbillig (naja nicht ganz ernst, sollte aber nicht die Welt kosten ...

    Habe schon bei Firmen nachgeschaut, aber irgendwie sind das nur Profi-Dinger mit riesigem Drehmoment (Industrie), CAN-Bus etc. Dinge, die die Welt nicht braucht

    Meine Frage: Hat jemand eine Bezugsquelle/Idee, wo es solche Dinge im Bastelformat (max. 15 V, klein, will ja keine Kg oder gar Zentner bewegen) gibt. (Motorgetriebe kann auch getrennt sein.)

    Vielen Dank
    Michael

  2. #2
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Es kommt schon darauf an was Du unter Genauigkeit verstehst.
    Mit einer billigen Gewindestange kann man Bewegungen von ein paar µm ansteueren und über den Bereich kommen.

    Eine Genauigkeit über den Bereich erreicht man dagegen eher mit einem Meßschieber zum Messen (Auflösung 10µm) (Genauigkeit n x 10µm) und als Führung, und einem Antrieb (Gewindestange?).
    Manfred

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hi Manfred,

    Ich koennte jetzt ganz einfach Auflösungsvermögen sagen.

    Ich habe die Idee, das so wie bei meinem CD-Player zu machen.
    So'n dummer Regler (P, PD oder PID) regelt das 'Tracking'. Der Motor fuehrt den Schlitten. Daher ist wahrscheinlich nicht das Auflösungsvermögen in erster Linie bestimmend, sondern das Spiel des Antriebs (wahrscheinlich nicht ganz fachmaennisch ausgedrueckt, bin mehr Softwerkler mit Elektrikkenntnissen, Feinwerklerei nicht so mein Ding). Messen will ich schon, aber nur die Abweichung vom Sollwert. Der Sensor soll die Abweichung von einem bestimmten Muster erkennen -> Regelabweichung -> Nachsteueren -> Position halten, Delta < 1 mueh.
    Ganz traege sollte das Ding auch nicht sein. Ein paar mueh Abweichung sollte die Regelstrecke in kleiner 10-50 Hz (0.1 - 0.02 sec.) bewaeltigen koennen. Aber das muss ich halt ausprobieren, das ist Spekulation.

    Thanx fuer prompte die Nachfrage.

    Gruss
    Michael

    PS.: Jetzt muss ich aber raus. Tolles Wetter, Sonne und viel Schnee ... allseits ein schönes Wochenende ...

  4. #4
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Um das Thema weiterzubringen:
    Mit der Linsenverstellung aus dem CD Lauferk kann man sicher bei der schnellen Feinjustierung etwas anfangen. Sie soll ja der CD Spur folgen können und muss das damit während einer Umdrehung der CD können.
    Sie hat allerdings keine präzise Nullstellung, die müßte man dazu anbringen.

    Der andere Punkt ist sicher aufwendiger. Habe ich das richtig verstanden dass in der Hauptverstelleinrichtung die Positionierung über 150mm auf ein µm genau durchgeführt werden soll?

    Das sieht nach einer professionellen Lösung aus, elegant wäre es mit Interferometie, sicher geht es auch mit einem Temperaturkompensierten Messstab.

    Ich sehe auch noch mal nach.
    Wie ist es mit SR127-150 von Waycon für 475€ Auflösung 0,1µm Genauigkeit +-3µm
    Die preisgünstigere Version hat 1µm / +-10µm für 297€.
    Deutlich preisgünstiger wäre dann noch der Artikel CE11-03C, aber das ist nur ein Anschlusskabel.
    Manfred

  5. #5
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hi,

    Die Idee die Regelung zweistufig zu bauen, wie bei besagtem Laufwerk, hatte ich auch schon.

    Dass das bei dem (einem) Laufwerk funktioniert wundert bzw. fasziniert mich schon.

    Der Grobantrieb ist aus (viel) Plastik, hat ein Spiel von ca. 1 mm.
    Die Spulen an der Optik muessen den Rest regeln.
    Wenn man bedenkt, dass die Exzentritaet einer CD mehr als 50 Spuren betragen kann, muss die Regelung schon gut sein.

    Ich will zwar keinen CD-Player bauen, aber das Problem laesst, laesst sich halt daran sehr gut diskutieren.

    Also auf eine absolute Positionier- bzw. Wiederholgenauigkeit lege ich keinen Wert.
    Einzig die Nachfuehrung sollte in diesem (extremen) Bereich liegen.

    Stelle mir (da ich mit diesen zweistufigen Reglungen keinerlei Erfahrung habe) schon schwierig vor.

    Trotzdem, um dieses Regelungsverfahren zu verstehen,
    hat vielleicht jemand ein Datenblatt von einer CD-Player-Optik-Einheit KSS-331A oder aehnliches.
    Da kann man vielleicht die Steuerung abkupfern (oder anderweitig Honig saugen.)

    Im Motorenforum habe ich auch eine interessante Stelle gefunden: Die Voice-Coil-Diskussion.
    Grobpositionierung mit so einem 'www.elra-at' aehnlichem Teil; fein mit Voice-Coil.
    Oder fein mit Piezo, braucht aber wahrscheinlich viel Spannung (?).

    Da ich da noch viel lernen muss, waere zum Ausprobieren, eine (quasi-) statische (Grob-)Positionierung ausreichend.
    Nur die Feinpositionierung dann dynamisch; fuer das Erste ausreichend (Struktur/Muster suchen).

    Die andere Variante, das Waycon-Teil, welches alles in einem 'Rutsch' macht, ist schon faszinierend;
    Aufloesung im Sub-Mueh-Bereich 8-)).
    Da ich nicht weiss, ob mein Hirngespinst ueberhaupt funktioiert, sind mir 600 Mark und mehr (fuer den Anfang) etwas teuer.
    Wie gesagt, moechte mich an das Problem langsam rantasten und Erfahrung sammeln bzw. lernen.
    Mir ist klar, dass das eh nicht einfach ist (vorsichtig ausgedrueckt).

    Anregungen, Ideen sind sehr willkommen.

    Gruss
    Michael

    PS.: Hat nur am Rande etwas damit zu tun.
    Ich finde es faszinierend, dass schon 1970 Phillips einen ersten Prototyp fuer einen optischen Bildspeicher gebaut hat.
    Vorlaeufer der CD-Technologie.
    Motto beruflich:
    Nichts ist praktischer als gute Theorie wie z.B.: plus ist minus und schwarz ist rot.
    Motto privat:
    Lieber zuviel gegessen als zuwenig getrunken.

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