-
        

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 17

Thema: Velleman K8055 -> PWM -> DC-Motor-Drehzahl

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    01.03.2006
    Beiträge
    12

    Velleman K8055 -> PWM -> DC-Motor-Drehzahl

    Anzeige

    Hi Leute,

    ich hab zwar schon genügend hier im Forum über die K8055 und PWM gelesen, aber scheinbar nicht das, was mir wirklich hilft.

    Hier sind doch absolute Genies, die das bestimmt locker aus dem Ärmel schütteln könnten!

    Also ich wünsch mir möglichst genaue Angaben (Teile/Schaltung) wie ich folgendes Löse:

    Ich möchte den PWM-Ausgang (erst mal nur einen) der K8055 zur Drehzahlsteuerung eines kleinen Gleichstrommotors der mit 12 Volt (evtl. auch 18 Volt oder so) arbeitet und etwa bis 1 Ampere zieht (hier aber wahrscheinlich auch nur 200 mA oder so um den Dreh).

    Nun dachte ich mit meinen misserablen Elektronik-Kenntnissen, ich klemm einfach einen MOSFET (das weiß ich zumindest schon mal grob, was das ist an und Klick, der MOSFET schaltet den Ausgang so, wie es die PWM-"Kurve" vorgiebt.

    PUSTEKUCHEN!
    Ich sag erst garnicht, was ich alles probiert hab und dass ich schon die Diode des K8055 erneuern musste

    Ich hab mich weiter umgesehen und "versucht" mich etwas mehr zu bilden und bin auf folgende Schaltungs-"Einfall" gekommen:



    Ich hab auch keine Ahnung, welche Diode ich nehmen soll und was das für ein Widerstand sein soll. Ebenso wenig weiß ich, woran ich einen Pull-Up- oder Pull-Down-Widerstand erkenne. Sind das vielleicht die dicken Keramik-Teile die früher bei den mechanischen Fahrtreglern verwendet wurden?
    Ich frag mich auch, ob ich nicht auch im PWM-Stromkreis eine Spannungsquelle brauch...ach was weiß ich was...

    Nun bitte ich Euch einfach *lol* mir zu sagen ob das geht, oder was ich falsch oder besser noch wie ich es richtig mache (am besten einen Schaltplan) und welche Bauelemente ich nehmen soll (am besten bei Conrad oder so bestellbar hab noch 5€-Gutschein


    Wäre echt super, wenn einer von Euch Spezialisten mal kurz seine Synapsen arbeiten lassen würde!

    Vielen Dank vorerst.

    acx

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    124
    pull-up / pull-down-Widerstände: die heißen so weil sie einen Schaltungspunkt auf eine Spannung 'hochziehen' (pull-up) oder ' herunterziehen' (pull-down). Was man hier einsetzt (wenn's beim K8055 erforderlich ist) ist von der Treiberstufe abhängig. (siehe Skizze)
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken pulluppulldown.jpg  

  3. #3
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    01.03.2006
    Beiträge
    12
    Hey, danke Robotronix!

    Das mit den Widerständen hab ich inzwischen auch rausgefunden, dass sie nur aufgrund der Anbringung/Funktion in der Schaltung so genannt werden.

    Von der generellen Logik ist mir (denke ich) auch klar, wie es funktioniert mit dem PWM und dem MOSFET, aber irgendwie - egal was ich rumbastle - wird es nix.

    Bei K8055 sind zwei Ausgänge vorhanden, beide funktionieren gleich.
    Auch die Analogen Ausgänge, welche vom gleichen IC -Ausgang versorgt werden wie die PWM's (nur ohne Transistor), funktionieren, auch die LED's zeigen an, was sie sollen.

    Nur wie gesagt - mein Mosfet macht nicht was ich will.
    Ich dachte mir auch schon, dass es vielleicht daran liegt, dass die PWM-Frequenz von ca. 23kHz zu hoch für den MOSFET sind!?

    Vielleicht kann/möchte mir ja jemand besser weiterhelfen, wenn ich hier die Links zu den Datenblättern des K8055 und des MOSFETS angebe:

    K8055: http://www.velleman.be/downloads/0/i...055_d_rev3.pdf
    (Im Gegensatz zu diesen Bauteilen, sieht bei mir nur der Kondensator C6 von der Bauform etwas anders aus, denk mal, dass es nur eine andere Version ist und nichts aussagt)

    MOSFET: http://www.produktinfo.conrad.com/da...n-IRL_3803.pdf


    Also, wäre nett noch was hilfreiches zu bekommen.
    Wie gesagt, am besten wäre es für einen Layen wie mich, wenn ich einen Schaltplan mit Angabe der Bauteile/Typen/Größen etc. hätte.

    Vielleicht noch eine ganz einfache und generelle Frage:
    Wäre denn meine Schaltung (siehe oben) schon mal von der "Logischen Schaltung" OK?

    Vielen, vielen Dank schon mal!

    acx

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    14.11.2003
    Beiträge
    813
    Hallo

    Du hast das Prinzip schon richtig erkannt- Und es funktioniert auch so wie du beschrieben hast.
    Normale MOSFets schlaten aber erst bei ca 4 Volt durch. Richtig sauber wird es bei groesser 6Volt.
    Bei dem was du da tust reicht aber auch ein bipolaer Transitor (BD679 (?)) oder ein logik level MOSFet.
    Auch 23Khz ist kein Thema.
    Die Freilaufdiode ist schon wichtig. Und bei den hohen Spannungen u.U auch den Motor entstoeren.


    MFG

  5. #5
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    01.03.2006
    Beiträge
    12
    Vielen Dank!

    Ich frag mich nur, wieso es dann nicht geht.
    Ich denk, es liegt daran, dass ich die falschen Widerstandswerte oder sonst was verwende.

    Was wohl am wichtisten wäre ist, ob es "theoretisch", also ohne motor läuft.
    Sehe ich es richtig, dass wenn ich den Motor und die Diode einfach weglasse und statt dessen eine LED nehme, diese wirklich sauber von 0 auf 100% gesteuert werden können muss...was für ein deutsch...sorry

    Ich weiß langsam nicht mehr was ich noch alles probieren soll.

    Was ich bisher noch vergessen hab zu erwähnen:

    Wenn ich ein Multimeter an den Ausgang (PWM -> Multimeter -> GND) anschließe bekomme ich kaum eine Spannungsanzeige - zumindest bei weitem keine 5 Volt.
    Egal, ob mit oder ohne Widerstand.

    Wenn ich ohne Widerstand das Ohmmeter anschließ, hab ich je nach Einstellung zwischen ca. 2 Ω und ~ Ω (also kein Durchgang).

    Das verwirrt mich etwas, als ob es eine Widerstandsregelung wärde und ich noch im G - S, also im Steuerstromkreis eine Spannung anlegen muss.

    Ist das vielleicht ständig mein Problem?

    Aber dann wären ja alle Schaltungen die ich bisher gesehen habe falsch bzw. hätte ja Velleman (der Hersteller der Karte K8055) was falsch gemacht...oder?

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    14.11.2003
    Beiträge
    813
    Hallo

    Vorweg eine Frage , hast du ein Oscilloscop ?
    Was fuer einen Motor willst du daran betreiben?
    Hast du ein Netzteil mit Strombegrenzung ?

    Ein Mosfet kann nach dem oben genanten Schaltbild PullupPulldown.jpg / !! unterer !! Teil betrieben werden.
    Der dort eingezeichenet Widerstand ist unkritisch zwischen 1K und 100k Ohm.
    Aber wie gesagt, die Spannung ist fuer einen normelen FET so am unteren Ende.

    Eine LED als Last kannst du nur verwenden wenn du ein regelbares Netzteil hast wo du den Strom auf ca 10mA begrenzt. Sonst zerstoerst du deine LED.
    Ohne Strombegrenzung must du einen ca 2,2k grossen Widerstand in Reihe zu der Leuchtdiode schalten.
    Damit muesstes du die Helligkeit der LED steuern koennen.

    Die LED kannst du dann sogar als Kontrolle in deiner Schaltung belassen und dann den Motor parallel schalten.

    MFG

    MFG

  7. #7
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    01.03.2006
    Beiträge
    12
    Cool, danke für deine schnelle Antwort.

    Ein Oszi hab ich leider (noch) nicht.

    Also ich hab ein Netzteil bei dem ich zwar die Spannung (3 - 15 Volt), aber nicht den Strom begrenzen kann - und das Ding liefert bis zu 25 Ampere (wenn ich mich richtig erinnere).

    Die Leuchtdiode hab ich schon mit einem Widerstand versehen, die wenn ich ans Netzteil anschließe geht sie - aber nicht kapput.

    Der Motor ist ein 12 Volt-Gleichstrommotor aus Slotcars - wir haben was interessantes vor

    Der dürfte nicht viel (paar-100 mA) ziehen.
    Vielleicht kommt später mal ein Tuningmotor ran, der braucht dann aber auch "nur" bis 1 Ampere...gut, vielleicht mal kurzzeitig von mir aus sogar 10 Ampere, aber das kann der MOSFET angeblich locker ab - kurzfristig.

    Momentan probier ich aber noch nicht mit diesem Motor, sondern einem alten PC-Lüfter, und der braucht ja noch weniger Strom.

    Als Widerstand hab ich derzeit einen 10k, hatte aber auch schon sehr unterschiedlich große probiert.
    Ich hab den Eindruck als würde was mit dem PWM-Ausgang nicht so ganz sein wie es sollte.

    Du sprichst die Spannung an, "unteres Ende"...welche Spannung meinst du damit?

    Also wenn du die vom PWM-Ausgang meinst, wundert mich das nicht, denn wie ja schon bestätigt, wäre eine sichere High-Spannung von 5-6 Volt erforderlich.
    Ebenso sollte meines Wissens ja dementsprechend auch die LOW-Spannung gut unter 1-2 Volt liegen.

    Eine Frage zur LED: Wie weiß ich, welchen Widerstand ich bei welcher Spannung nehme? Also, ich muss ja den Widerstand der LED wissen...kann ich den einfach so mit dem Ohmmeter messen und verwenden?
    Sorry für die Ausschweifung, hatte grad mal ein halbes jahr vor allerdings über 15 Jahren Elektro in der Schule! Aber von dem was wir da beigebracht bekamen, weiß ich glaub ich jetzt noch mehr...

    Bei der Gelegenheit...Vielen Dank für Deine Hilfe "nikolaus10"!!

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
    Registriert seit
    01.12.2005
    Ort
    @FFM
    Alter
    41
    Beiträge
    402
    eine standart LED hat je nach Farbe so um die 1,2 V und zieht 20mA (farbunabhängig) damit kannst du einen Vorwiderstand berechnen

    mit nem 10K widerstand zwischen PWM-Ausgang und GND müßtest du mit nem Multimeter eigentlich die Spannung (zwischen 0 und 5V ) messen können
    und weiß ob der Ausgang funktioniert

  9. #9
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    01.03.2006
    Beiträge
    12
    Na toll,

    dann scheint sich mein Verdacht ja zu bestätigen, dass was mit dem PWM-Ausgang nicht stimmt.

    Ich kann mir dann nur vorstellen, dass es der Transitor ist, denn die Leuchtdiode geht ja, und die ist am gleichen IC-Ausgang angschlossen wie eben auch der Transistor.

    Ebenso wundert es mich, dass dann gleich beide PWM-Ausgänge spinnen würden.

    Also, hab's grad nochmal schnell getestet:

    Egal an welchem Ausgang PWM1 oder auch PWM2, egal was ich einstelle, 0%, 30% oder 100%...ich bekomme genau 0,000 Volt raus.

    Den Widerstand hab ich ganz einfach von GND nach PWM gelegt, ich denk das ist doch richtig so...!?

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
    Registriert seit
    01.12.2005
    Ort
    @FFM
    Alter
    41
    Beiträge
    402
    jupp ist richtig und bei 100 Prozent Tastverhältniss
    mußt du volle 5V am Ausgangspin haben (logisch oder)
    Ansonsten ist wohl der PIC im Eimer oder die Schaltung hat sonst irgendwelche Probs
    hast du direkt an den PINS 12 und 13 des PICs gemessen oder an den Ausgangsklemmen ?
    und die LEDs lassen sich übers Tastverhältniss dimmen ?

    Gruß Daniel

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •