Auch bei Maschinen ist mittlerweile "Intelligenz" gefragt: Maschinen,
Roboter und Werkzeuge sollen immer genauer arbeiten und dabei flexibel bleiben. Regelt sich ein intelligentes Werkzeug auch noch selbst, entlastet dies die Maschinensteuerung und verringert die Reaktionszeiten.


Mit Fingerspitzengefühl: Selbst empfindliche Teile handhabt das servoelektrische Greifmodul problemlos. Die Mikroelektronik macht es möglich: Aus tumben Roboterwerkzeugen, die nur die Befehle der Maschinensteuerung abarbeiten, werden intelligente Einheiten, die sich selbstständig überwachen und regeln. Was früher ganze Schaltschränke füllte, passt heute auf kleinsten Raum. Sensoren am Werkzeug erfassen auftretende Kräfte und andere Einflussgrößen direkt vor Ort und geben sie an die Werkzeugsteuerung und den Regelkreis des Gesamtsystems weiter. Durch die unmittelbare Prozessüberwachung sind schnelle Korrekturen möglich, Fehler lassen sich weitgehend vermeiden. Regelt sich das Werkzeug über einen integrierten Mikrocontroller auch noch selbst, entlastet dies die Maschinensteuerung und die extrem kurzen Wege verringern die Reaktionszeiten weiter: Das erhöht den Takt und verbessert gleichzeitig die Prozessqualität. Wissenschaftler des Fraunhofer IPA haben solche Füge-Werkzeuge entwickelt. Die intelligenten, kompakten Werkzeuge sind flexibel einsetzbar, verkürzen die Umrüstzeiten und genügen höchsten Ansprüchen an Verfügbarkeit und Genauigkeit. Integrierte Sensoren und eine dezentrale Datenverarbeitung "on board" überwachen und regeln den Prozess. Einheitliche mechanische und elektrische Schnittstellen ermöglichen ein rasches Umrüsten im "plug and run"-Verfahren.

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Quelle:http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/33388/