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Thema: EL-Folienansteuerung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    EL-Folienansteuerung

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    Hi,
    Ich versuche, die EL-Folie eines LC-Displays
    zum Leuchten zu bringen.
    Laut Herstellerangaben wird die mit 400Hz
    Sinus und 110V Effektivspannung angesteuert.
    Das pfundst soweit mit meinem Sinusgenerator und
    'nem "verkehrtrummen" 230V/7,5V Trafo.
    Der Oszillator gibt eine Maximale Effektivspannung
    von 4,9V an die Sekundärspule. Primär kommen
    108V effektiv raus. Das Display phosphorisziert
    dabei in einem fahlen aber gleichmäßigen Grau.
    Der Strom auf der niedervoltigen Seite beträgt
    dabei 60mA.
    Da ich meinen schönen Wellengenerator nun nicht
    mit dem Display verbauen möchte ist meine Frage,
    wie kriegt man sowas möglichst klein und elegant hin
    bei einer Betriebsspannung von 5V?
    Hab da an 'nen Phasenschieberoszillator gedacht.
    Dank schonmal,
    tholan

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hi,
    sowas gibt's fertig für weniger als 4 Euro beim Conrad.
    http://www1.conrad.de/conrad/layout2...refview=search
    Da lohnt sich das selberbauen kaum..

    Gruß
    Christopher

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Danke für den Link,
    aber ich glaube der entspricht nicht ganz meinen Spezifikationen.
    Meine Folie zieht 60mA bei 108V, der Conrad Inverter liefert laut
    Datenblatt maximal 50mA und außerdem liegt bei dem die Frequenz
    bei 600Hz, ich brauch allerdings 400Hz.
    Ich hab noch nicht soviel Erfahrung mit EL-Folien, ich hab allerdings
    gehört, daß die Lebensdauer der Leuchtfolie sehr von der Frequenz und
    der Sauberkeit des Sinus abhängt.
    Mit der Frequenz habe ich schon ein bischen mit meinem Generator
    und dem Trafo gespielt:
    Die Spannung sinkt mit steigender Frequenz
    (mehr als 500Hz hab ich mich nicht
    getraut) und steigt mit fallender Frequenz.
    Die Helligkeit sinkt erst merklich und abrubt bei
    um die 200Hz, da liegt dann die Spannung bei ca. 115V.
    Offensichtlich kompensieren sich
    hier der Spannungsanstieg mit dem Frequenzabfall in der Leuchtkraft.
    Die Spezifikation des Conrad Inverters ist mir auch ein bischen weit
    gefasst. Die Ausgangsspannung wird mit 60- 100V angegeben. Ist wohl Last,
    bzw von der Kapazität der Folie abhängig.
    Meine beginnt jedenfalls erst bei ca. 85V zu glimmen.
    Vielleicht generier ich mir 'nen Sinus mit 'nem kleinen Atmel.
    Hier hab ich allerdings ein bischen schiß wegen der Induktivität des Trafos.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    aber ich glaube der entspricht nicht ganz meinen Spezifikationen.
    Meine Folie zieht 60mA bei 108V, der Conrad Inverter liefert laut
    Datenblatt maximal 50mA und außerdem liegt bei dem die Frequenz
    bei 600Hz, ich brauch allerdings 400Hz.
    Na dann schau dich halt woanders um.

    Fast jeder Moddingshop bietet Inverter in unterschiedlichen Leistungsklassen an.
    Dazu noch die anderen Elektronikversender wie Reichelt,Segor,Spoerle,ELV,RS usw. abklappern.

    Inverter gibt es in fast allen größen,man muß nur etwas suchen.
    Gruß
    Ratber

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hi,
    bei Reichelt gibt's auch Inverter mit 400 Hz.
    Sind die EL Folien wirklich so empfindlich ??

    Gruß
    Christopher

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    So doll ist die Auswahl nicht mehr:
    Conrad hat nur den O.g. im Angebot,
    die Niederspannungsinverter bei Reichelt arbeiten alle mit 12V Ub.
    Segor hat gar keine mehr.
    Hätt ja sein können, daß sich damit schonmal jemand
    mit 'ner DIY-Schaltung auseinandergesetzt hat.
    Das Display ist übrigens das "gebrauchte" "Optrex DMF5008",
    das Pollin neu im Angebot hat.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Zitat Zitat von chr-mt
    Hi,
    Sind die EL Folien wirklich so empfindlich ??
    Das war eigentlich auch ein bischen meine Frage.
    Ich weiß, daß auf den Folien irgendwann dunklere,
    wolkenartige Flächen auftreten (Ich hab hier so'n
    Exponat). Hab gelesen, daß die Lebensdauer der Folien
    was um die 10.000Std. im Optimum beträgt.
    Das verkürzt sich rabiat durch falsche Ansteuerung.
    Rechtecke z.B. mögen die gar nicht (scharfe Flanken).
    Das wäre ja dann auch der Fall, wenn die Ansteuerfrequenz zu hoch ist.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Nö ,was die nicht mögen sind Spitzen und wie du schon sagtest "Rechtecke" also kindlich gesprochen alle Knicke in der Versorgung.
    Den Kapazitiven Anteil in der EL-Folie juckt das nicht.
    Der Funktioniert auch noch wenn die Leuchteigenschaften längst vergangen sind.
    Die Erzeugung des Lichts ist die Komponennten die auf "Harte" signale so schlecht reagiert also die Beschichtung.
    Du kannst das auch mal probieren indem du eine Leuchtstoffröhre mit mehr Rechtecksignalen ansteuerst.
    Die Qeucksilberhaltige Schicht gibt merkbar früher den Geist auf als sie sollte.



    Ein 600 Hz Sinus ist da kein Problem in Hinsicht auf Lebensdauer sondern mehr auf Leistung denn mit der Frequenz ändert sich ja wieder der Wechselspannungswiderstand was den Inverter belastet.und damit die Leistung reduziert.
    Gruß
    Ratber

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