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Thema: Temperatursensor DS18S20 - Wie genau ?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Andree-HB
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    Temperatursensor DS18S20 - Wie genau ?

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    Ich spiele gerade mit o.g. Sensor herum, funktioniet auch alles Bestens - ich habe allerdings ein zweites, digitales Thermometer danebenliegen und zwischen den Beiden liegt immer eine angezeigte Temperaturdifferenz, z.T. sogar bis zu anderthalb Grad.

    Wie genau kann ich dem DS18S20 "trauen " ? Spielen da Spannungsschwankungen eine Rolle ? Aus dem Datenblatt werde ich diesbezüglich nicht schlau - sind die Werte wirklich gleich, wenn er nur lediglich im Bereich 3.0V / 5.5V versorgt wird ?
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Ich denke Du kannst dem DS1820 mehr als deinem
    "Digitaltermometer" trauen. Die sind meistens nur
    auf 1 Grad genau. Ausser bei den digitalen Fieberthermometern.

    Für wirklich genaue Vergleichsmessungen musst Du beide
    in Wasser reintun, das Wasser immer schön umrühren und lange
    warten.
    MfG
    Ruedi

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Die Differenzen sind nicht verwunderlich.
    Man darf nur nicht den Fehler machen "Auflösung" mit "Grundgenauigkeit" zu verwechseln was ja oft passiert weil man die Bedeutungen des Englischen "accuracy" mit der des Deutschen "Akkurat" in einen Topf wirft.

    Der 1820 löst zwar mit 0.5° auf und der Linearitätsfehler wird mit +-2° zwischen -55 und +125°C bzw. +-0.5° zwischen -10 und +85°C angegeben aber die Serienstreuung wird bei Dallas sehr gut unter den Teppich gekehrt.


    Wenn man mal 1820er aus unterschiedlichen Fertigungslosen direkt nebeneinander vergleicht dann sind bis zu 1.5° kene Seltenheit (Manchmal sogar 2°).
    Ich habe zugriff auf ein geeichtes Gerät da ist es einwenig einfacher aber man muß beim Vergleichen dennoch aufpassen um keine Fehler zu machen.


    Wenn man also genau messen will dann kommt man auch hier nicht drumrum mit korrekturen zu rechenn und die Fühler einzeln zu kallibrieren.

    Eine Preiswerte Möglichkeit ist kochendes und Eiswasser um den meistgebrächlichsten Bereich abzudecken.
    Die Differenz wird dann einfach mit eingerechnet.
    Gruß
    Ratber

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Andree-HB
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    ....danke für die Anwort - habe mir schon gedacht, dass man Fertigungsschwankungen und dergleichen kompensieren muss. So einfach die Dinger ja auszulesen sind, so gefährlich ist es, sich auf das Ergebnis blind zu verlassen. Mein Problem ist nun, dass ich nicht wie Du, ein Referenzmessgerät habe, mit der ich mal eine Kurve erstellen könnte.

    ...ist allerdings für meine Anwendung auch nicht sonderlich schlimm, zumal ich ein Gerät mit einer Auflösung von 0.5° eh` mehr als "Schätzeisen" betrachte.

    Hat, by the way, schon mal Jemand mit mit "PT100"-Sensoren herumgespielt ? Werden sehr oft in der Industrie eingesetzt.
    Danke an Alle, die uns bei der erfolgreichen 1.000€-Aktion der IngDiba unterstützt haben! | https://www.hackerspace-bremen.de | http://www.pixelklecks.de |

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Mein Problem ist nun, dass ich nicht wie Du, ein Referenzmessgerät habe, mit der ich mal eine Kurve erstellen könnte.
    Brauchste ja nicht.

    Zwischen 0 und 100° isser ja ausreichend genau.
    Da brauchste nur die Allgemeine Abweichung rauszubekommen und das geht mit Eiswasser (0°C) oder Kochendem Wasser (100°C) sehr gut.
    (Wenn du noch ein halbwegs funktionierendes Barometer hast kannste sogar recht genau Rechnen).



    Hat, by the way, schon mal Jemand mit mit "PT100"-Sensoren herumgespielt ? Werden sehr oft in der Industrie eingesetzt.

    Yo,hab ich auch rumfliegen aber nutze ich nicht oft.

    Wenn de ne Wissensbasis suchst dann schau mal hier.
    Besonders die Link am Ende des Artikels geben massig auskünfte und führen weiter.
    Gruß
    Ratber

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