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Thema: Idee: 3D Rapid Prototyping 2 Rad Roboter

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Idee: 3D Rapid Prototyping 2 Rad Roboter

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    Hallo Zusammen,
    seit längerer Zeit beschäftigt mit die Idee, ob die kleinen Zweiradroboter nicht so umgebaut werden könnte, das er in der realen Welt etwas erzeugt.

    Man stelle sich vor: am Sonntag kommen einige Freunde zu Besuch.
    Erchreckt muss man Samstag Abend um 9 Uhr festsellen, dass nicht
    genügend Kaffetassen im Haus sind.
    Aber Gott sei Dank hat man die Rapid-Prototyping Roboter im Haus.
    Mit der kopiert man sich einfach die fehlenden Tassen aus dem
    Kaffeservice.

    Oder folgendes: Man nimmt an einer der kommenden Marsmissionen teil.
    Wenn man auf dem Mars ankommst, muss man leider feststellen, dass die
    Klimaanlage defekt ist. Blöderweise hat man vergessen, das
    notwendige Werkzeug einzupacken.

    Aber Gott sei Dank: Man hat einen Rapid Prototyping Roboter dabei.
    Dann holt man einfach die CAD-Daten via Space-Link und läst sich
    das Werkzeug herstellen.


    Wer hat Ideen zum Material, das man verwenden könnte ?

    Gruss,
    stochri

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    hallo

    schlecht ist die Idee bestimmt nicht aber ich glaube nicht das du das so umsetzen kannst, da die Rapid Prototyping nicht gerade billig ist und die Programme fürs CAD sind im Internet auch nicht gerade wie Sand am Strand zu finden.

    oder sehe ich das Falsch?

    gruß
    patrick

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Billig sind die Rapit-Prototyping Maschinen nicht, da hast Du recht.

    Aber folgende Vorstellung: auf dem Roboter wird ein Motor mit einem kleine Fräskopf befestigt, der in der Höhe verstellt werden kann. Der Roboter kann dann um einen Kunstoffblock herumfahren und eine Skulptur ausfräsen.

    Gruss,
    stochri

  4. #4
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    die idee ist sicherlich gut doch zurzeit privat unmöglich machbar.
    du bräuchtest ja erst einen 3d-laser der die tasse abscannt und dann noch ein gerät das sie wieder herstellt und bei tassen ist das schwer könnt ich mir vorstellen.
    ich glaube so etwas in der art gibt es schon. hab irgendwo schonmal was gehört.

    gruß fabi

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    das wäre nicht schlecht aber meinste nicht das es von dem Programm und Programmier aufwand nicht zu groß sind und auch die µC zu klein da echte Fräsemaschinen meist einen Pc drin haben??


    wie groß soll der Robot werden??
    welche boars, µC und soweiter???


    gruß
    patrick

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Es ist mir schon klar, dass das Projekt ein wenig groß werden könnte. Ich will es auch nur schaffen, einen Demonstrator zu bauen. Das Ergebnis, welches der Roboter herstellt, muss nicht sonderlich genau sein, oder besonders gut aussehen. Es soll nur erst mal prinzipiell funktionieren.

    Der Aufbau sieht folgendermaßen aus:

    - PC beobachte Rooter mit Kamera
    - Der Roboter wird vom PC ferngesteuert

    Die Refernzposition der Arbeitstätigkeit des Roboters ist allein durch die Position der Kamera und deren Auflösung bestimmt.

    Einen Roboter kann ich schon mal mit der Kamera steuern: http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=15762
    OK, der Asuro ist für größere Aufbauten nicht geeignet, da würde ich einen anderen Roboter nehmen.
    Die Ortsauflösung des Roboters ist momentan noch etwas ungenau, das kann ich aber lösen.

    Was mir fehlt ist ein Material und ein Verfahren mit dem das Material bearbeitet werden kann.

    Als nächstes kommt die Frage der Software.

    Gruss,
    stochri

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    laser ist zu teuer und aufwendig oder? weil damit sollte sich ja auch metall schneiden lasse. sonst vielleicht noch holz und ein fräser.

    gruß fabi

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Hier eine ähnliche Diskussion:

    > Vieleicht könnte der Bot tatsächlich mit einem Laser irgendwelche 2D
    > Platten aus DEpron oder BAlsa ausschneiden, aber alles, was
    > mechanische KRäfte auf das FAhrwerk ausübt...

    Laser klingt nach großer Investition, gefährlich und in der
    Leistungsklasse mit der man was wegbrennen kann, bestimmt zu schwer.
    Wenn man eine so große Investition tätigt, kann man
    auch gleich etwas mehr Geld für den Roboter ausgeben.
    >
    siehe hier: http://www.heise.de/ct/foren/go.shtm...forum_id=89813

  9. #9
    Moderator Robotik Einstein Avatar von HannoHupmann
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    Also mit der Kamera hast du null tiefenerkennung, für 3D Modelierung aber A und O.

    RP ist nicht Fräsen sondern ein Schichtsystem. Im Prinzip druckst du dir die Tasse aus, nur, dass du mehrmals über eine Stelle gehst (vergleichbar mit vielen Schichten).

    Nett ist das ganze schon und sicher auch eine Herausforderung nur glaub ich wirklich wie die anderen auch, dass es möglich ist sowas herzustellen. Schon allein die Erkennung, dann auch noch die entsprechende Motorsteuerung (du brauchst mindestens 6 Freiheitsgrade an der Spitze).

    meine paar Pfennig dazu

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Felix G
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    Nur damit ich das richtig verstehe...

    Du willst einen mobilen, mit einem Fräswerkzeug ausgestatteten Roboter bauen?
    Also von der Bauart her quasi wie ein Industrieroboter auf Rädern?


    Da gibt es aber einige schwer zu lösende Probleme.
    Werkzeugmaschinen wiegen mehrere Tonnen, und das aus gutem Grund...
    wären sie leichter könnten sie die Vibrationen nicht so gut aufnehmen, und wären sehr ungenau

    Der Roboter muss, wenn er transportabel sein soll, aber möglichst leicht sein.
    Außerdem besteht die Gefahr daß er sich vom Werkstück wegdrückt, da er ja nur auf Rädern steht
    (da kann er noch so gute Bremsen haben, wenn die Kraft zu groß wird rutscht er weg)
    So viele Treppen und so wenig Zeit!

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