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Thema: Kondensatoren...

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Kondensatoren...

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    Auf diesem Schaltplan finden sich mehrere 4,7µF und 22 pF Kondensatoren. Können diese auch durch andere ersetzt werden? Ich hätte folgende noch da:
    - Elko 100 µF, radial
    - Elko 220 µF, radial
    - Keramikkondensator 180 pF
    - Keramikkondensator 330 pF
    - Keramikkondensator 100 nF
    - Keramikkondensator 4,7 nF
    - Keramikkondensator 22 nF
    - Keramikkondensator 5,6 pF
    - Keramikkondensator 10 nF
    - Keramikkondensator 68 pF

    Wäre echt super wenn ich mit denen irgendwas anfangen könnte, denn ein paar Kondensatoren bestellen lohnt sich bei Versandkosten um 5 € nicht wirklich...
    Unwissenheit ist ein Segen

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Die 22pF für den Quarz müssen halbwegs stimmen.
    Allenfalls die 6.8pF könnten klappen aber ohne Garantie auf stabilität.

    Und mit 4.7µF ist der Max232 schon reichlich belastet.(War wohl mal ursprünglich 1µF)
    Noch größer und er Pumpt nicht mehr bzw. die Ladungspumpe zerlegt sich selber.
    Gruß
    Ratber

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    also soll ich beim MAX232 lieber 1µF Kondensatoren nehmen (4 mal)?

    Kann man die Kondensatoren nicht irgendwie in Reihe / parallel schalten? Ich habe ja von allen mehrere (5-10)... Leider ist mein Physikunterricht schon so lange her
    Unwissenheit ist ein Segen

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    ja klar geht das

    Parallelschaltung

    Cges = C1+C2+C3 usw.

    Reihenschaltung

    1/Cges = 1/C1 + 1/C2 + 1/C3 usw.

    Also zwei gleiche Kondensatoren Parallel geschalten gleich doppelte Kapazität. ( Ist klar da sich die Plattenfläche der Kondensatoren ja verdoppelt hat). Zwei gleiche Kondensatoren in Reihe gleich die halbe Kapazität eines Kondensators.

    MfG

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    @Maze2K


    Das hängt davon ab was du nimmst.

    4.7µF (bzw. 10µF) kenn ich bei den etwas jüngeren nur vom Max220.
    Ansonsten trifft das nur auf die alten 1xx-Typen zu und da nur Teilweise.

    Alle mir bekannten 2xx-Typen (200-249) sind auf 1µF bzw. 100nF ausgelegt wobei man bis zum Faktor 2 (Das Doppelte) drübergehen kann wenn es denn unbedingt nötig sein sollte.

    Diese Unsitte immer mehr auf die Designwerte aufzuschlagen geht dann irgendwann in die Hose weil die Ladungspumpe die Kondensatoren nicht mehr annähernd richtig laden kann.
    Das führt dazu ds sich die Teile nurnoch aufheizen und statt +-12V schlappe +-5-7V bringen.

    Hol dir mal bei Maxim die Übersicht über die RS232-Wandler und schau welche Typen für dich überhaupt in Frage kommen.


    @Rofo

    Klar,kann man machen aber das macht nur wenig Sinn denn die Serienwiderstände addieren sich und genau das ist bei einer Ladungspumpe wichtig.

    Kannst ja mal aus Jux einige Elkos in Reihe Schalten.
    Also zb. 5x5µF als Ersatz für einen 1µF
    Dann mess mal wie belastbar die +-12V am Max noch sind.
    Wirst feststellen ds die Spannung viel länger braucht bis sie aufgebaut ist und auch eher einbricht.
    Gruß
    Ratber

  6. #6
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    Ok, das werde ich mal probieren, ich teste mal die 100 nF am MAX232(N) und

    dreimal 68 pF in Reihe als Ersatz für die 22 pF.. das könnte hinhauen oder?

    Ist es eigentlich egal ob Elko oder Kondensator? Gibt es da bis auf die Polung ein nennenswertes Kriterium, den 22 pF Elko nich durch die Kondensatoren in Reihe zu ersetzen?
    Unwissenheit ist ein Segen

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Elkos mit 22 pF gibt es nicht! Das sind in der Regel immer Keramikkondensatoren. Egal ist das selbst da wo ein Austausch möglich wäre nur sehr selten. Immerhin sind Elkos in der Regel gepolte Kondensatoren und haben andere Serienwiderstände etc. Serien- oder Paralellschaltung bei den Quarz-Bürdekapazitäten kann Probleme machen. Versuch doch erst mal die 5,6 pF. Meist klappt es auch mit kleineren Kondensatoren (hängt auch von der Frequanz ab). Hast Du nicht irgendwo ne Schrottelektronikplatte von nem Videorecorder oä. meist sind da paar passende drauf.

  8. #8
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    Ok, dann probiere ich das mit den 5,6 pF.

    Den MAX232 hätte ich gebraucht, um mit dem PC Daten auszutauschen, aber da könnte ich ja auch an einen der µC-Ports einen IR-Empfänger anschließen, oder? Dann könnte ich mir den ganzen Teil mit dem MAX232 sparen, sehe ich das richtig?
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  9. #9
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    @Ratber,
    man wird so alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu.
    Auf einem 80C166-Controller-Board sitzen 2 Bausteine MAX 232 mit je 4 mal 10 uF Tantal. Seit 1995 sind einige hundert Boards Tag und Nacht in Betrieb. Bisher ist allerdings noch kein Baustein kaputt gewesen.
    Aber Du hast Recht, ich habe in ein aktuelles Datenblatt geschaut und siehe da, 1 uF (100 nF). Niemandem ist das bis heute aufgefallen; jetzt, nach über 10 Jahren, werde ich es ändern lassen
    MfG Karl-Heinz
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  10. #10
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    @Maze2k

    Probier einfach mal rum.
    Viel passieren kann da nicht weils relativ Lowpower ist.
    Wenne mal lust und noch kene Hornhaut hast kannst auch mal das "Fingerthermometer" nehmen.
    Bei manchen Wandlern merkt man sogar dasse etwas insSchwitzen kommen.



    @Kalledom

    Ja wie gesagt,ist kein besonders kritisches Bauteil und ne 232 ist recht Tollerant was Pegel angeht.

    Wenn es läuft dann läuft es.

    Wenn du vor 10 Jahren welche Verbaut hast dann wahren es vieleicht die Baugleichen HIN232 (Ehem. 202 alias "Russisch 200/232".).
    Die konnte man mit 1-10 ,manchmal sogar bis auf 22µF bestücken und se liefen recht stabil (Daher auch der Beiname "Russisch".Weiß aber nicht ob der gängig ist).
    Bin nicht sicher aber da gab es reichlich Lizernzbauten mit unterschiedlichen Aufdrucken.
    Könnte mir vorstellen das da auch einiges unter MAX läuft.


    Ja wie gesagt bringen Datenblätter oft lustige Informationen.

    Ich beschränke mich derzeit auf Modelle die auf 100nF ausgelegt sind.
    Die werden in SMD superwinzig und sind völlig unkritisch.
    Wenn es um Preis geht dann 1µF Vielschicht in SMD.
    Gruß
    Ratber

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