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Thema: LED an Port - Vorwiderstand 1k?

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    LED an Port - Vorwiderstand 1k?

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    Hi,

    ich spiele gerade mit dem Gedanken mir ein RN-Control Board zu kaufen um mein altes C-Control in Rente zu schicken. Da ich für dieses nur Programme ohne Nutzung der Ports geschrieben habe, ist mir beim Durchlesen des Artikels "AVR-Einstieg leicht gemacht" eines nicht ganz klar geworden:

    Dort wird eine LED mit einem Vorwiderstand von 1k an einen Port angeschlossen. Irgendwo in meinem Kopf hatte ich folgende Formel für die Berechnung eines Vorwiderstandes:

    R=(U-U_LED)/I

    Also z.B. U=12V, U_LED=2V, I=20mA -> (12-2)/0,02= 500 Ohm

    Wenn ich jetzt am Port 5V habe, dann bräuchte ich laut mir bekannter Formel einen Widerstand von nur 150 Ohm um auf 20mA zu kommen.
    Mit 1k fließen dann nur 3mA, oder?

    Hab ich da einen Denkfehler?
    Dürfen die Ports nicht höher belastet werden (hatte mal was von 200mA für alle zusammen gelesen)?

    Schonmal vielen Dank für die Hilfe!

    Peter

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo Peter,
    Du hast keinen Denkfehler, nur sind 20 mA für eine LED schon etwas sehr viel und es gibt Low-Current-LED's, die schon bei 1 mA recht hell leuchten.
    Wenn es sich dann noch um eine batterie-betriebene Schaltung handelt, spart man jedes MilliAmpere.
    MfG Karl-Heinz
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  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    @PeterJ


    Ja deine Rechnung ist richtig.

    U = Versorgungsspannung
    Uled = Angegebene Beriebsspannung der LED
    Uled = Angegebener Betriebsstrom der LED
    R = gesuchter Vorwiderstand.

    R=(U-Uled)/Iled

    Zusätzlich läst sich die Verlustleistung des Widerstands berechnen damit man auch das richtige Modell nimmt.


    P=(U-Uled)*Iled

    Also für deine Beispielrechnung (12V-2V)*0.02A=0.2W
    Der Widerstand muß mind. ein 0.25W Typ sein.


    Welche Werte deine LED hat kannst du aus dem zugehörigen Datenblatt entnehmen.
    wie Kalledom schon anmerkte gibt es auch LED's die andere Werte haben (Spannung und Strom).



    Zur Belastbarkeit des Conmtreollers:


    Die einzelnen Werte stehen im Datenblatt des Controllers.

    zb. für den M8 DIL gilt. (Andere Gehäuse = Andere Grenzen/andere Aufteilungen)


    Maximal pro Pin 40mA (Stresswert)
    Maximal 200mA für Vcc und Gnd Pins also max 400mA den ganzen Controller (Keine Garantie.Ist schwammig Formuliert.Ebenfalls Stresswert)
    Max 200mA gesammt für Port C0-c5
    Max 100mA gesammt für Port B ,C6,D0-D7,Xtal2


    Das sollte man sich zumindest einmal durchgesehen haben.
    Manch einer liest nur "Max 40mA per Pin" und hängt fröhlich 24 LED's an einen M16 um sich nach einige Tagen oderWochen zu wundern warum der Mikro tot ist oder Humpelt (Halbtot).
    Gruß
    Ratber

  4. #4
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    Hallo,
    es stimmt was du da gerechnet hast aber vorsicht die Ausgänge bei der C-Control dürfen nicht höher wie max. 10mA schalten sonst überhitzt der µP.

    Gruß Uwe

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ja,nur ist die CControl nicht das Thema (Die hat er ja abgelegt) sondern nen AVR.

    Prinzipiell sollte man Verbraucher nur mit Treiber anschlie0en aber bei 40Cent für nen ULN geht oft schon das weinen los weils Geld knapp ist
    Gruß
    Ratber

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    oder aber du nimmst Treiber aus der 74X245 Reihe, die schaffen LEDs auch ohne weitere probleme und man findest auf alten X86 Motherboard mehr als genug (wurden für die ansteuerung des DRAMs benutzt, pro motherboard sind da mindest 4 Stück drauf ).

    Und kosten tuen sie auch nichts, nu das vorherige Testen net vergessen, sonst lötest du einen ein, der schon durchgebrannt ist ^_^.
    MfG
    Mobius

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