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Thema: Ultraschall im Wasser

  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Ultraschall im Wasser

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    Hallo!
    Weiß jemand von euch, wie man Ultraschall wesentlich verstärken kann?
    (Ich muß Bodenproben unter Wasser mit 26 kHz ziemlich stark beschallen)

    Ich habe von Conrad einen Ultraschallgenerator ( Best.-Nr.: 190815) besorgt . Das Ding schallt zwar mit der richtigen Frequenz, aber mit viel zu geringer Intensität.
    Könnte man das Ding mit dem Kemo-Bausatz B205 verstärken oder wie sonst?

    Grüße
    Markus

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte Avatar von Rage_Empire
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    Ultraschallgenerator??
    Das ist ein Spielzeug...Sorry!!
    Das ist ein Ultraschallgenerator: http://www.weber-ultrasonics.de/4.0.html

    Die Seite ist intresannt um genaueres über die Wirkungsweisen von Ultraschall zu erfahren.

    Wasser ist ein sehr guter Ultraschallübertrager und somit besser als Luft (desswegen funktionieren die Sonar-Systeme in U-Booten so gut). Vieleicht kannst du Ultraschalleffekte mit Spülmittel im Wasser verstärken. Einfach mal Testen.

    Zudem ist zu beachten, das Wasser Gase (Luft) enthällt, welches erst entweichen muß, bevor der Schall seinen Effekt mit voller stärke zeigt.

  3. #3
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Erzähle doch mal ein bischen mehr was Du mit den Bodenproben machen willst, sind sie im Wasserbad (im Labor) oder in einem See?
    Meinst Du vielleicht soetwas?
    http://www.warensortiment.de/hygiene...ungsbaeder.htm

    Manfred


  4. #4
    Benutzer Stammmitglied
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    Die gesiebten Bodenproben sind in Wasser dispergiert (in einem 5 Liter-Glas). Dort müssen sie beschallt werden. Es geht NICHT, daß wir das Glas in eine Ultraschall-Wanne stellen. Irgendetwas schwingendes (Stab, Plättchen...) muß ins Wasser gehängt werden.
    Ich dachte mir, daß zuerst mal die richtige Frequenz erzeugt wird (das geht mit dem "Spielzeug") und daß man das "einfach" verstärkt.
    Nur WIE ?

    Grüße
    Markus

  5. #5
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Bei dem Spielzeug ist die Leistung schon nicht sehr groß und die Ankopplung an Wasser ist auch noch offen.
    Geht es um eine Laufzeitmessung oder um einen Wasch- oder Mischvorgang für den eine Leistungsdichte erforderlich ist?
    Gibt es eine Vorgabe für die Frequenz?
    Manfred

  6. #6
    Benutzer Stammmitglied
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    Ja, die Frequenz soll ca. 25 kHz betragen. Es geht um einen Trennungs-Vorgang - bestimmte Bodenteilchen sollen sich voneinander lösen.
    Ankopplung: Ein Schall-Stab, wasserdichter Lautsprecher, schwingendes Plättchen oder so etwas soll ins Wasser gesteckt werden und den Schall so übertragen.

    Hast du da eine Idee?
    Markus

  7. #7
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Die Grundidee ist wirklich das Ultraschallreinigungsbad das für einen ähnlichen Zweck gebaut ist.
    Kostengünstig wäre dann ein einstellbarer Signalgenerator (ggf mit Treiber). Sonst industrielle Lösungen, eine Frage des Budgets.
    Manfred

    Und natürlich das hier noch:

    Waschschüsseln (antikes “Ultraschallbad“) oder Spouting Bowls werden zikular am Rand durch Reiben mit feuchten Händen angeregt und schwingen in komplexer Form. Die Anregung durch leichtes Reiben ist so intensiv, sodaß sogar Wassertropfen wie bei einem Luftbefeuchter (Ultraschallnebler) von der Oberfläche gelöst werden. Ich habe es selbst ausprobiert und es ist ein überraschender Effekt.
    Die Schwingungsform wird also wohl gewandelt denn eine zirkulare Schwingung des Rands würde das Wasser nur wenig anregen. http://www.kleinbottle.com/SpoutingBowls.htm

  8. #8
    Benutzer Stammmitglied
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    Sehr interessant, aber das ist keine Lösung unseres Problems.

  9. #9
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Wie hoch ist den die Leistungsdichte, die an das Wasser abgegeben werden soll? (geht es um SBSL?)
    Manfred

  10. #10
    Benutzer Stammmitglied
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    Wenn ich wüßte, wie man das angibt!
    Das Wasser-Boden-Gemisch soll so stark beschallt werden, daß es ziemlich in "Bewegung" gerät.
    Verglichen mit einer Ultraschallwanne: Finger ins Wasser -> bereits starker Schall spürbar, schon ziemlich unangenehm. So sollte es sein.
    Ich grüble, ob man mit einem HiFi-Verstärker (50W, 20.000 Hz) etwas machen könnte...

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