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Thema: Atmega 32 Dauerbetrieb

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Atmega 32 Dauerbetrieb

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    Hallo ich wollte wissen wie lange die Lebensdauer eines Atmegas ist. Wie lange hält er das durch, wenn ich ihn 24 Stunden am Tag laufen lasse?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hi,

    wenn die Spannungsversorgung vernünftig ist, die Temperatur im nominellen Rahmen bleibt und keine permanenten Schreibzugriffe auf´s EEPROM erfolgen, würde ich sagen, ewig und drei Jahre...

    Ansonsten müsstest Du vielleicht mal bei Atmel vorbeischauen, möglicherweise findest Du da Lebensdauer-Angaben?

    Viele Grüße

    Torsten

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Re: Atmega 32 Dauerbetrieb

    Zitat Zitat von Zeroeightfifteen
    Hallo ich wollte wissen wie lange die Lebensdauer eines Atmegas ist. Wie lange hält er das durch, wenn ich ihn 24 Stunden am Tag laufen lasse?
    Mit Sicherheit länger als die Lebenserwartung des Gesamtgerätes beträgt und vermutlich auch länger als die verbleibende durchschnittliche restliche Lebenserwartung eines Menschen mit heute 25.

    Komponenten, die je nach Umgebungsvoraussetzungen "schnell" altern, sind Kondensatoren (insbesondere Elkos), Quarze, LCDs, miese Leiterbahnen, schlechte Lötstellen etc.

    Stay cool.

    Grüße
    Henrik

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Die Dinger sind für Dauerbetrieb ausgelegt. Denk nur mal an die Mikrocontroller in deinem Videorecorder oder so ... Ein PC-Prozessor hält genaugenommen auch ne halbe Ewigkeit, sofern der innerhalb seiner Spezifikationen betrieben wird. Größte Fehlerquelle sind da doch nur die Festplatten

  5. #5
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    Also wir bauen Rechnersysteme für die Automatisierungstechnik welche im 24x7x365 Tage Betrieb laufen müßen. Manchmal sind die Kundenanforderungen sehr hoch. So haben wir vor zwei Jahren für "The Palm" im Golf mehrere Server für die Meerwasserentsalzungsanlage geliefert die in einem Temperaturbereich von -15°C bis 55°C arbeiten müssen da die Klimaanlagen bei Stromknappheit zuerst ausgeschaltet werden. Bis heute ist noch nichts ausgefallen. Aber unserer Erfahrung nach müßte im April nächsten Jahres das erste Netzteil sterben.
    Das von bluebrother angesprochene Festplattenproblem betrifft nur die Consumerplatten in "Billigrechnern" denn Platte ist nicht Platte denn jeder Hersteller produziert auch sogenannte SE-Platten für Dauerbetrieb.
    Fakt ist unserer Erfahrung nach das Elektronik nur durch zu häufige Power-On-Cycles stirbt d.h. je öfter Du etwas ein-/ausschaltest desto höher ist die Gefahr das beim nächsten Einschalten der Tod eintritt (Glühlampen sterben z.B. immer beim Einschalten).
    Wichtig ist immer eine solide Spannungsversorgung und Betrieb innerhalb der Spezifikationen vor allem was Temperatur betrifft. Ich betreibe sogar einige PIC's mit Kühlkörper !
    Gruß Hartmut

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