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Thema: Elektronische Temperaturkompensation einer LED

  1. #1

    Elektronische Temperaturkompensation einer LED

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    Hallo,
    Bekannterweise werden LED´s heute für die verschiedensten Applikationen eingesetzt. Nicht nur zum lustigen Blinken oder für Statusanzeigen, sondern auch für Messungen.
    Nun haben LED´s den Nachteil, dass sie bei steigender oder abfallender Temperatur stark in ihrer Intensität schwanken. Dieser Effekt ist bei präzisen Messungen natürlich etwas fatal.

    Kennt jemand eine einfache elektronische Schaltung um dieser Temperaturdrift entgegen zu wirken. Also egal ob +8°C oder +40°C, die LED sollte die gleiche Intensität auffweisen. Geht so etwas überhaupt auf einfachem elektronischen Wege??

    Gruss,
    Guido

  2. #2
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Das gibt es wohl zwei Wege:
    Wie bei Laserdioden die Leistung messen und durch Stromsteuerung kompensieren.
    Oder die Temperaturkennlinie der LED aufnehmen und über die Temperaturmessung die Leistung kompensieren.

    Welche LED meinst Du und hast Du Angaben zur Temperturabhängigkeit?
    Manfred

  3. #3
    Ich habe keinerlei Temperaturkennlinien zu dieser LED. Ich kenne lediglich das Emissionsspektrum dieser Diode. Es liegt bei 472nm.

    Es gibt z.B. die LED IPL10630 (Self monitoring emitters). Diese ist in der Lage sich selbst zu kontrollieren. Allerdings ist das Datenblatt dazu mehr als dürftig. So wie es aber aussieht machen die das mit Widerständen und Kondensatoren. Auch habe ich es schon mit dem LM324N versucht. Das ist ein OP, welchen man auch als LED-Treiber verwenden kann.

  4. #4
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Die bessere Lösung ist sicher die mit Monitordiode. Dann braucht man nur noch das Temperaturverhalten der Monitordiode zu brücksichtigen (oder es ist vernachlässigbar) und regelt den Strom. Wenn sie nicht vom Hersteller eingebaut ist muß man sich eben eine Lösung im Strahlengang basteln die die Funktion nicht behindert.

    Kennst Du eine Diode und eine Monitordiode für Deinen Zweck?
    Manfred

    Ich habe mir mal das Datenblatt angesehen, im wesentlichen gibt es dort Monitoridode mit Vorverstärker, Operationsverstärker und Treibertransistor. Schließlich die LED mit Katode oder Anode am Gehäuse.

  5. #5
    Die Self-Monitoring-Diode wäre natürlich die beste Wahl. Sie kostet allerdings um die 45€. Meine primäre Suche gilt daher einer Möglichkeit eine handelsübliche LED so zu kontrollieren, das die Temperaturdrift ausgeglichen werden kann. Da weiss ich momentan nicht mehr weiter, da ich auch nicht der Elektronikexperte bin und eher etwas mehr von Spektrometrie verstehe.
    Wenn es da nur eine einfache Möglichkeit gäbe?

  6. #6
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    Die bessere Lösung ist sicher die mit Monitordiode.
    Damit würde man dann auch gleich die alterungsbedingte Abschwächung der Lichtstärke ausregeln können, die ist teilweise beträchtlich.

    Aber kommt halt drauf an, wie lange das Ding laufen soll...

    Gruess
    Fritzli

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