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Thema: Comparatorausgangsspannung viel zu gering

  1. #1
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    Comparatorausgangsspannung viel zu gering

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    Hallo
    versuche die letzten Tage etwas comparatorähnliches auf die Beine zu stellen, aber befriedigend ist es überhaupt nicht. Benutze den LM 311 (Reichelt) und habe folgende Schaltung aufgebaut.

    http://www.roboternetz.de/phpBB2/alb...php?pic_id=681

    Am Pin 7 schaltet der Ausgang korrekt, aber die Spannung ist viel zu gering (8mv) damit werde ich keinen Transistor schalten können. In dem Datenblatt konnte ich auch keine Beispielschaltung finden.
    Kennt sich jemand damit aus, bzw. kann sich mal das Datenblatt anschauen um evtl. einen Fehler zu entdecken?

    Habe die Schaltung einfach mal auf blauen Dunst aufgebaut, evtl. ist eine ganz andere notwendig.
    Würde mich also über Hilfe freuen.

  2. #2
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Wie ist denn der Ausgang beschaltet?
    Seite 13:
    http://www.produktinfo.conrad.com/da..._P_-_LM211.pdf

  3. #3
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    Moin,

    vielleicht kann ich auch etwas dazu beitragen...
    Den LM311 nehme ich sehr gern als Impuls- und Pegelformer in meinen Fahrtenreglern und bin überaus zufrieden mit ihm.

    Anbei meine benutzte Schaltung:



    In meinem Fall ein nichtinvertierender Komparator.
    Wenn Du es "andersrum" brauchst, dann PIN2 & 3 vertauschen.
    Wenn die Schaltschwelle einstellbar sein soll, dann einfach ein Poti an PIN3 statt dem festen Spannungsteiler.

    LG,
    Bruno

  4. #4
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    also ich bin schon ein bischen weiter gekommen. Habe noch nicht Bruno's Vorschlag getestet, weiss auch nicht wie ich das in meinem Fall umsetzen soll, aber ich habe mal eine LED an den Ausgang angeschlossen.

    VCC------->|----------7

    Also die LED leuchtet prima bei dem gewünschten Schaltpunkt nur weiss ich nicht wie ich damit einen Transistor schalten soll. Bräuchte in dem Fall wohl noch einen Inverter oder sowas weil wohl GND durchgeschaltet wird. Bräuchte aber eine Ausgangsspannung das ich einen Transistor schalten kann.

    Bruno, welche Ausgansspannung hast du denn bei deiner Schaltung? Verstehe nicht so ganz den Widerstandsaufbau. Wie kommt man auf eine solche Schaltung oder ist es irgendwie ne Grundschaltung wie Spannungsteiler oder so?

  5. #5
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    Moin Lektor,

    Du hast doch nicht etwa die LED so angeschlossen wie Du sie abgebildet hast? Also ohne Vorwiderstand? Klar leuchtet sie dann prima - nur nicht lange

    Und ja - meine Schaltung ist eine Grundschatung für einen Komparator.
    In diesem Fall noch mit Schmitt-Trigger Eigenschaften.
    Wenn es ein reiner Komparator sein soll - einfach den 1M Widerstand weglassen.
    Theroretisch kann man auch die beiden 10K Widerstände einsparen, die direkt an den Pins 2 & 3 sitzen, dann erhöht sich allerdings die Schwingneigung signifikant.

    Du solltest hier mal ein bisschen stöbern - dort ist das Komparatorprinzip gut erklärt -> http://www.elektronik-kompendium.de/...lt/0311261.htm

    Wichtig beim LM311 ist die Verbindung PIN1 & PIN4 - sonst hängt der Ausgangstransistor in der Luft.
    Und wenn keine Offsetkompensation erforderlich ist, dann auch PIN5 & 6 verbinden.


    LG,
    Bruno

  6. #6
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    Danke Bruno. Das mit dem Pin 1 und 4 verbinden habe ich auch durch Zufall herausgefunden, da ich ohne Pin 4 zwar auch einen Schaltzustand bekommen habe, aber ich nie ganz 0V erreicht habe. Habe dann einfach noch testweise Pin 4 Vcc- an Ground angeschlossen, obwohl ich gedacht habe, das es eigentlich für Wechselspannung benötigt wird.

    Aber gestern lag ich im Bett und da hatte ich einen Geistesblitz und habe mich geärgert, dass ich da nicht früher draufgekommen bin. Wenn ich mit der LED Pin 7 als GND benutze, dann kann ich das ja auch für den Transistor als GND nutzen. Bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass ich an Pin 7 ein reines 5V Signal bekommen sollte und habe nicht überlegt, dass auch GND durchgeschaltet werden kann. Habs zwar noch nicht getestet, aber funktionieren wird es bestimmt.

    Danke an euch beiden
    Gruß
    Lektor

    P.S.: doch habe die LED direkt angeschlossen. Brennt schön hell und das eine kaputt ging hatte ich auch noch nicht. Werde sie ja nicht so über Jahre leuchten lassen. Aber zum Testen war mir das Risiko recht. Habe ne ganze Tüte voll mit den Dingern

  7. #7
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    Die Funktion des 4,7k im Bild oben ist bei vielen OPs (und Komparatoren) intern.
    Manfred

    http://www.swarthmore.edu/NatSci/echeeve1/Class/e72/E72L2/Lab2(OpAmp).html


  8. #8
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    Zitat Zitat von Manf
    Die Funktion des 4,7k im Bild oben ist bei vielen OPs (und Komparatoren) intern.
    Jo.
    Allerdings reden wir hier über einen LM311, der einen open kollektor Ausgang hat und den Widerstand darum braucht.
    Steht aber auch im Datenblatt des LM311 - inkl der typical Applications.

    LG,
    Bruno

  9. #9
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    ok, dieses Problem hätten wir geklärt. Jetzt eine Frage zur Optimierung.
    Also die ganze Schaltung mit Komparator, Transistor, Relais zieht so ca.60mA. Da ich dieses Gerät in einer Heizungsanlage einbauen möchte, möchte ich keine Batterien verwenden (auswechseln). Also muß ich das ganze irgendwie auf 230V kriegen. Habe es mir erstmal so gedacht: Transformator 230V/9V 200mA an Brückengleichrichter IC und mit dem an die Schaltung, die ich auch für meinen uC verwende, die mit dem 7805, der mir dann die geregelte 5V Spannung ausgibt. Gibt es nicht zufällig einen IC der an 230V angeschlossen werden kann und 5V gleichgerichtet ausgibt? Oder zumindest einen, der mit der 9V Wechselspannung was anfangen kann? Damit wäre mir sehr geholfen.

    Da hatte ich noch eine Frage bezüglich des Hysteresewiderstandes für den Komparator und da bin ich zufällig ( Zufälle sind doch ganz hilfreich) auf einen Bericht auf der elektronik-kompendium.de Seite gestoßen.
    http://www.elektronik-kompendium.de/...er/cpowsup.htm
    Hat das schonmal jemand gemacht?

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