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Thema: 12V Stabilisieren

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    12V Stabilisieren

    Hallo!
    Ich habe einen 12V BleiGel-Akku und der hat ja bekanntlich nie genau 12V bzw. immer etwas darüber!
    Nun möchte ich aber als Ausgangsspannung genau 12V haben, wenn das irgendwie geht!
    Nur beim 7812 'er muss die Eingangsspannung ja 3V über der Ausgangsspannung liegen, doch 15V habe ich keine zur Verfügung...
    Ich möchte lediglich aus 12-13V GENAU 12V machen.
    Ist das denn irgendwie möglich?

    Mit freundlichen Grüßen,
    ShadowPhoenix
    shadowphoenix@kabsi.at

  2. #2
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hallo
    der LM 2940 kann es ab 13,6V

  3. #3
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Grundsätzlich schaltet man mit Spannungsreglern (im besten Fall einen Power MOS FET) einen steuerbaren Widerstand von x MOhm bis o,1 Ohm oder 0,01 Ohm dazwischen.
    Bei einem Strom von 1A kann bei einer Spannungsreserve von 100mV oder 10mV die Spannung einstellen.
    Das ist grundsätzlich machbar. Fertig verfügbare Spannungsregeler benötigen etwas mehr, wie gesagt 3V oder bei low drop so etwas unter 1V.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    1. Wenn man eine stabilisierschaltung mit Germaniumtransistoren (sehr teuer) aufbaut, reicht angeblich sogar eine Spannungsdifferenz von unter 0,5V aus. Unter http://www.b-kainka.de/bastel36.htm ist ein Schaltregler (erhöt allerdings die spannung), der wenn man ihn mit germaniumtransistoren aufbaut sogar noch bei 0,3V funktionirt

  5. #5
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Schaltungen mit Germaniumtransistoren können beipielsweise ab einer Versorgungsspannung von unter 0,5V arbeiten. Das ist aber bei einer Stabilisieurungsschaltung gar nicht verlangt.
    Man hat ja 12-13V zur Verfügung mit der die Schaltung arbeiten kann.
    Eng wird es nur zwischen Eingang und Ausgang der Schltung. An diese Stelle sollte man, wenn es auf kleinste Spannungsdifferenz ankommt, einen PowerMOS Transistor schalten, der einen Widerstand im mOhm Bereich hat, also z.B. 50mOhm, dann fallen bei 1A 50mV ab, oder mehr, wenn größere Spannungsdifferenzen ausgeregelt werden sollen.
    Manfred

  6. #6
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    Das ist ja aber alles sehr Stromverbrauchen mit den Widerständen und MOS FET's und so...

    So wäre es am besten:
    12V in - 12V out
    12,5V in - 12V out
    13V in - 12V out
    13,5-14V in - 12V out

    Das wäre wohl wirklich am BESTEN!
    Lässt sich so etwas denn nicht irgendwie machen?
    Ich denke, der Elektronik sind "fast" keine Grenzen gesetzt

    Mit freundlichen Grüßen,
    ShadowPhoenix

  7. #7
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    hi ShadowPhoenix,

    konstant 12V Ausgangsspannung aus 12-14V Eingangsspannung klar möglich:
    Aber du brauchst so ca.:
    - 1x Operationsverstärker
    - einen ordentlichen MOS-FET (P-Kanal!!!!!)*
    - eine Referenzspannungsquelle oder Z-Diode so ca 2- 7V
    - 5x Widerstand
    - 2x Elko ca. 100µF,16V
    - einen Folien- od. Vielschicht-Kondensator so ca. 1-47nF

    * es geht auch mit einem N-Kanal aber dann hast du als gemeinsames Potential vom Accu die PLUS-Leitung!!, deine Masseleitung- Ausgangsspannung 'schwebt' dann über der Masseleitung des Accus!

    Für wieviel Strom soll die Schaltung ausgelegt sein?

    Kann dir die Schaltung designen

    Gruß
    Zumpfel

  8. #8
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    Hallo ShadowPhoenix,

    eigentlich geht es ja nicht um den "Stromverbrauch", sondern um die Leistung, die in so einer Schaltung verbraten wird.

    Aufgrund der in der Halbleiterherstellung verwendeten Materialien ist es (heute noch) nicht möglich, einen Transistor, FET, o.ä. herzustellen, der einen Spannungsabfall kleiner als ca. 0.5V hat. (bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege) Hierbei ist Germanium wohl immer noch das beste. Allerdings teuer gegenüber Silizium, was ca. 0.6 bis 0.7V hat.

    Du könntest natürlich einen DC-DC Wandler nehmen, Ich weiss aber nicht ob es für diesen Spannungsbereich etwas passendes gibt. Aber nachdem damit sogar eine Spannungserhöhung möglich ist, kann ich mir das gut vorstellen. -> Preisfrage

    @Zumpfel

    Hallo, grad erst deinen Beitrag gesehen, wir haben wohl gleichzeitig geschrieben.

    Das Thema Schaltregler (das meinst du doch?) würde mich auch mal interessieren, gibts da irgendwo Beispiele dazu?

    Ciao, Martin

  9. #9
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    Hallo

    @martin:
    Zitat Zitat von martin
    Aufgrund der in der Halbleiterherstellung verwendeten Materialien ist es (heute noch) nicht möglich, einen Transistor, FET, o.ä. herzustellen, der einen Spannungsabfall kleiner als ca. 0.5V hat. (bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege) Hierbei ist Germanium wohl immer noch das beste. Allerdings teuer gegenüber Silizium, was ca. 0.6 bis 0.7V hat.
    Das ist so nicht ganz richtig: Bei den "normalen" Transistoren hast du recht, aber bei FET's steuerst du über das GATE den Widerstand zwischen SOURCE und DRAIN ( ganz praktische Darstellung ) und, wie Manf bereits geschrieben hat, haben Power-FET's tatsächlich Einschaltwiderstände im mOhm Bereich, so bis 2-3mOhm!!. Damit ist der Spannungsabfall entsprechend nur vom Strom Drain/Source abhängig!

    Nein, mein Schaltungsvorschlag ist ein konventioneller Längsregler, siehe Stückliste, keine Induktivität

    Gruß
    Zumpfel
    ______________
    frohe Ostern noch...

  10. #10
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    Hallo,

    @Zumpfel

    sorry, hab ich wohl in meinem Studium wieder mal nicht aufgepasst.

    (Grundlagen sind schon etwas länger her. Da hilft Erfahrung wohl doch mal wieder mehr als ein Titel. (Das habe ich schon so oft erfahren müssen) Ich werde das nochmal nachlesen... Trotzdem danke für die Korrektur.)

    Aber trotzdem Frohe Ostern..

    Servus, Martin

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